Jüdisches Viertel: Massentests wegen auffallend vieler Neuinfektionen eingeleitet

Im jüdischen Viertel von Antwerpen sollen sich in den kommenden Tagen 6.500 Menschen auf das Coronavirus testen lassen. Grund ist der auffallende Anstieg von Neuinfektionen in dem Viertel.

Coronavirus-Test im Imelda-Krankenhaus (Bild: Dirk Waem/Belga)

Illustrationsbild: Dirk Waem/Belga

In den letzten Tagen waren die Neuinfektionen dort vier Mal so hoch wie im Rest der Stadt. Die Tests anordnen kann die Stadt zwar nicht, hofft aber darauf, dass möglichst viele Menschen dem Aufruf folgen.

Erst am Samstagvormittag hat die Polizei eine Feier in einer Synagoge in Antwerpen aufgelöst. Wie viele Menschen daran teilnahmen, ist noch nicht genau bekannt, weil noch geklärt werden muss, ob Minderjährige darunter waren. Auf jeden Fall sollen es aber mehr als die zugelassenen 15 Personen gewesen sein.

vrt/sh