Mehr Coronavirus-Fälle – mehr Tests

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Belgien steigt immer noch an, allerdings langsamer als in den letzten Tagen. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle geht weiter zurück. Dies geht aus Daten des Gesundheitsinstituts Sciensano für die Periode vom 9. bis 15. Januar hervor.

Corona-Testzentrum am Brüsseler Flughafen Zaventem

Corona-Testzentrum am Brüsseler Flughafen Zaventem (Bild: Jasper Jacobs/Belga)

Demnach wurden in dem Zeitraum täglich im Durchschnitt 2.037 neue Infektionsfälle gemeldet – 17 Prozent mehr als in der Vorwoche. Im selben Zeitraum wurden allerdings auch 50 Prozent mehr Tests durchgeführt.

Die Anzahl Infizierter, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, lag zuletzt bei durchschnittlich 121 pro Tag – ein Rückgang um sieben Prozent. Insgesamt werden zur Zeit 1.877 Corona-Patienten stationär behandelt, 343 liegen auf der Intensivstation.

Im Durchschnitt sterben in Belgien jeden Tag 51 Menschen an den Folgen von Covid-19. Diese Anzahl ist in etwa unverändert.

Alle aktuellen Zahlen beim Gesundheitsinstitut Sciensano einsehen …

vrt/belga/jp

Ein Kommentar
  1. Guido Scholzen

    Es hat mit einer seriösen Corona-Statistik nichts zu tun, wenn nur die Anzahl der positiven PCR-Testergebnisse präsentiert werden.
    Die selbe Zahlenmanipulation gab es schon Juli bis September.
    Obwohl (ausgehend von einer durchschnittlichen Corona-Inkubationszeit von 1 bis 2 Wochen) im gesamten Sommer von Juni bis Ende September die Anzahl der täglichen Corona-Toten auf dem selben niedrigen Niveau blieben, wollte man uns, die Allgemeinheit, schon ab Mitte Juli glaubend machen, dass die 2. Welle schon begonnen habe: Die positiven Testergebnisse von Mitte Juli bis September verdreifachten sich, und die Presse+Politik sprach bereits von der „2.Welle“. Was geschah? Die Anzahl der Tests wurde von Juli bis September verdreifacht, von durchschnittlich über 10.000 auf über 30.000 Tests täglich, dementsprechend gab es durchschnittlich auch dreimal mehr positive Testresultate.
    Aussagerealistischer wäre die Präsentation eines Quotienten, resultierend aus der Anzahl Positiver geteilt durch Anzahl Tests, d.h. eine PROZENTUALE AUSSAGE der Testergebnisse.