Ausschreitungen in Schaerbeek: Vier Personen bleiben in Haft

Bei den Ausschreitungen in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek am Mittwochabend sind 116 Personen festgenommen worden. Vier von ihnen bleiben vorerst in Haft. Das erklärten Justizminister Vincent van Quickenborne und die Brüsseler Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

Ausschreitungen in Schaerbeek: Brandstiftung in Polizeikommissariat (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga

Drei der vier sollen verantwortlich sein für die Brandstiftung in einem Polizeikommissariat. Die vierte Person wird des Widerstands gegen die Staatsgewalt verdächtigt. Zwei der vier sind minderjährig. Gleichzeitig wurde ein Ermittlungsteam zusammengestellt mit lokalen und föderalen Polizeibeamten, um so viele Täter wie möglich zu identifizieren.

Die Ausschreitungen hatten nach einer Kundgebung begonnen. Auslöser war der Tod des 23-jährigen Ibrahima Barrie nach seiner Festnahme durch die Brüsseler Polizei. Laut Gerichtsmedizin starb er an einem Herzinfarkt, wahrscheinlich aufgrund eines Herzfehlers.

Nachwehen der Ausschreitungen und erste Erkenntnisse im „Fall Ibrahima“

vrt/vk

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