Eröffnungstag des Sommerschlussverkaufs: Händler sind enttäuscht

Der erste Tag des Sommerschlussverkaufes ist aus Sicht der Händler enttäuschend verlaufen. Das sagt der Einzelhandelsverband Comeos, der den Großteil der Bekleidungsgeschäfte vertritt.

Mode-Geschäft (Illustrationsbild: Erich Spiess/Expa/APA/AFP)

Illustrationsbild: Erich Spiess/Expa/APA/AFP

Demnach wurde im Vergleich zum Vorjahr gerade mal die Hälfte verkauft, obschon die Händler zwischen 50 und 70 Prozent Preisnachlass auf ihre Ware gewähren. Jetzt hoffen sie, dass der Verkauf in den kommenden Tagen besser in Gang kommt.

Wegen der Coronakrise gelten in den Läden strenge Hygienevorschriften. Problematisch sei die Regel, dass man Geschäfte nicht in der Gruppe betreten darf. Dies sei ein Verkaufshemmnis, so Comeos.

Der Sommerschlussverkauf war um einen Monat verschoben worden. Er dauert noch bis Ende August. Nach Berechnungen von Comeos hat die Bekleidungsbranche seit Beginn der Coronakrise Verluste von 1,5 Milliarden Euro erlitten.

mit/sh

Ein Kommentar
  1. Udo Laschet

    Ich kann nachvollziehen, dass ein SSV im traditionellen Urlaubsmonat, zudem unter den aktuellen Beschränkungen und mit der aktuellen Situation, keinen Fisch vom Teller zieht.

    Bedauerlich. Aber auch ohne Beschränkungen hätten die Menschen – wenigstens diejenigen aus meinem Bekanntenkreis – kein großartiges Bestreben, derzeit ins Städtchen shoppen zu gehen.

    Der Umgang mit Corona erfordert auch ein Umdenken bei der Vermarktung. Leider.