Immer mehr Freiwillige zum Coronatest

Die Labore, die Coronatests durchführen, haben immer mehr zu tun. Das liegt unter anderem daran, dass immer mehr Menschen auf eigene Initiative einen Test machen lassen.

Illustrationsbild: Marijan Murat/Pool/AFP

Illustrationsbild: Marijan Murat/Pool/AFP

Bei Medilab in Gent sind das bis zu 200 am Tag. Das entspricht in etwa einem Fünftel der Coronatests, die in dem Labor ausgewertet werden.

Epidemiologen sind von dieser Entwicklung nicht begeistert und warnen vor einer Überlastung der Labor-Mitarbeiter. Wenn plötzlich jeder getestet werden wolle, wären die Testkapazitäten in Kürze erschöpft. Es sei Aufgabe der Hausärzte abzuwägen, wann ein Coronatest sinnvoll sei.

b/sh

Ein Kommentar
  1. Udo Laschet

    Zitat: „Es sei Aufgabe der Hausärzte, abzuwägen, wann ein Coronatest sinnvoll sei.“

    Grober Unfug! Anstatt die Bürgerinnen und Bürger, die sich umsichtig verhalten, nun die Hausarztpraxen verstopfen zu lassen, sollte die Testkapazitäten ausgeweitet werden.

    So entsteht doch erst Recht der Kollaps des Gesundheitssystems. Infizierte wissen nicht, ob sie infiziert sind, und stecken noch mehr Menschen an.

    Hieß es nicht erst vor kurzem, man solle zum Arzt gehen, damit man (andere) Erkrankungen nicht verschleppt, und sich Leiden nicht verschlimmern?

    Nun stelle man sich vor, dass iinfizierte Menschen ohne Krankheitsbild die Praxen aufsuchen, um die Mediziner zu konsultieren. Wie viele unverständliche und widersprüchliche Handlungsempfehlungen werden in dieser Hinsicht wohl von unseren Verantwortlichen ausgesprochen werden?