Anschlag auf Parlament: Mann handelte aus Frust über Corona-Management

Der Mann, der am Montag in Brüssel einen Anschlag auf das nationale Parlament verübt hat, handelte aus Ärger über das Corona-Krisenmanagement der Regierung. Das hat er bei der Vernehmung ausgesagt.

Anschlag auf Parlament in Brüssel (Bild: Laurie Dieffembacq/Belga)

Anschlag auf Parlament in Brüssel (Bild: Laurie Dieffembacq/Belga)

Der Verdächtige wird noch am Dienstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Der 36-Jährige aus Limburg hatte am Montagnachmittag einen selbstgebauten Brandsatz auf das Parlamentsgebäude geworfen. Dabei wurden mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt. Der Mann wurde noch vor Ort festgenommen. Die Straßen um das Parlament waren vorübergehend gesperrt.

Seine Tat hatte der Mann zuvor in den sozialen Netzwerken angekündigt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung habe man Dokumente gefunden, die darauf hindeuteten, dass er extreme Überzeugungen haben könnte, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

vrt/dpa/sh

Ein Kommentar
  1. Alfons van Compernolle

    Dummheit und geistige Verblendung kommt vor dem Fall und endet mit Recht vor dem Strafrichter und im Gefaengnis. Ein Psychiater, waere auch angesagt!