Polizeigewalt in Brüssel: Interne Untersuchung eingeleitet

Die Polizeizone Brüssel Hauptstadt-Ixelles hat eine interne Untersuchung nach einem möglichen Fall von Polizeigewalt eingeleitet. Auslöser für die Untersuchung ist ein Handy-Video eines Demonstranten.

Proteste in Brüssel (Bild: Aris Oikonomou/AFP)

Bild: Aris Oikonomou/AFP

Ein 19-Jähriger, der am Sonntag an der Demo gegen Rassismus teilgenommen hat, veröffentlichte auf Twitter ein Video. Auf den Bildern erkennt man sein geschwollenes Gesicht. Er erklärt, ihm seien zunächst Handschellen angelegt worden, dann sei er in einem Polizeikombi von fünf maskierten Beamten zusammengeschlagen worden.

Der junge Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte innere Blutungen feststellten. Die Familie des Mannes will offenbar Klage beim Komitee P einreichen.

belga/cd

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Ein Kommentar
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Eine Zugfahrt nach Auschwitz muss föderale Pflicht für jeden Schüler und jeden Milizbeamten werden in diesem Land. Diesem Land fehlt jede Art der Entnazifizierung.

    Weder über den Kongogreul mit anscheinend 12 Millionen ermordeten Kongolesen wird gesprochen noch über die ganze Kollaboration von Flamen und Wallonen mit der Waffen-SS, z.B. General Dégrelle von der grausamen Ardennen-SS.

    Im Notfall gehört die gesamte bewaffnete Miliz komplett aufgelöst wie es jetzt Mineapolis mit seiner Polizei in den USA macht.

    Nur 1 Jahr Polizeiausbildung ist unzureichend. In anderen Ländern der EU dauert das Studium mehr als frei Jahre wo man Benimmregeln lernt und potentielle Nazis sofort rausfliegen.

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