Flandern will, dass Bürger ihr Spargeld in Unternehmen investieren

Die flämische Regierung hat ein weiteres Maßnahmenpaket angekündigt, um die flämischen Unternehmen nach der Corona-Krise zu unterstützen.

Der flämische Ministerpräsident Jan Jambon (Bild: Dirk Waem/Belga)

Der flämische Ministerpräsident Jan Jambon (Bild: Dirk Waem/Belga)

Damit es nicht zu Unternehmensschließungen und Jobverlusten kommt, braucht es Geld. Geplant ist deshalb ein Investitionsfonds, in den die Bürger ihr Geld investieren können. 500 Millionen Euro sollen dabei zusammenkommen.

Die flämische Regierung selbst zahlt 250 Millionen Euro in den Fonds. Der flämische Ministerpräsident Jambon appelliert an die Bürger, ihr Geld, das auf den Sparkonten kaum noch Zinsen bringt, in die Firmen zu investieren und ihnen damit in schwierigen Zeiten zu helfen.

vk

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6 Kommentare
  1. Alfons van Compernolle

    So dann sollen die „Reichen & Superreichen“ in Vlaanderen ihre massigen Finanzmittel in die Wirtschaft investieren anstatt bei Banken in Steuerparadiese.
    Die Zustimmung vom einfachen Buerger zu bekommen , ist gefahrloser als bei den Reichen und Superreichen anzuklopfen und den Stinkefinger gezeigt zu bekommen.

  2. Marcel Scholzen eimerscheid

    Aus dem Bericht geht nicht hervor, wie dieser Fonds genau organisiert ist. Ist es Risikokapital oder festverzinsliches Geld ?

  3. Freddy Langer

    Sie haben es treffend bezeichnet. 👏

  4. Michaelis Edgar

    Die Politikerkaste hat den Schaden angerichtet !
    Daher sollen ausschliesslich alle aus dieser Kast für jeden entstanden Schaden aufkommen (für jegliche absolute Einkommensverluste eines jeden Arbeitgebers und jeden Arbeitnehmers), und sie müssen mit ihrem privaten Kapital haften, für die nächsten 1000 Jahre !
    Das Steueramt kann dazu beitragen, diese Verluste vorzurechnen !
    „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ Das Geld des Bürgers = seine Würde, denn er hat es mit seinem Schweiss und seiner Arbeitsleistung verdient erworben ! Denk nicht einmal daran, darauf zu schielen ! Wer das macht ist ein „Feind des Volkes/Staates“ !

  5. Gerald Pesch

    Noch ist es eine freundliche Einladung, bald wird daraus aber eine Zwangsanleihe. Die Leute haben noch nicht im Ansatz begriffen was nach dieser wirtschaftlichen Bruchlandung auf sie zukommt….

  6. Peter Schallenberg

    Herr Pesch: ich teile Ihre Ansicht voll und ganz und fürchte, das wir da noch nicht am Ende der Fantasien sind. Nur möchte man in Flandern schon mal vorpreschen bevor es andere (Föderalstaat? Groß- Europa?) machen.

    Noch ist es ein vager Appell, ungenau und ohne Konkreteres aber schon sehr bald könnte es zu Zwangsanleihen, Enteignungen und Schlimmerem kommen. Verfassungen, Gesetze oder anderer Schnickschnack interessieren da nicht.

    Wenn uns eines Tages die Meisterleistung von Frau Ahnungslos von der Leyen um die Ohren fliegt und 750 Milliarden auf nimmer Wiedersehen „versickern“, dann könnte es einen Knall geben, der selbst im obrigkeitshörigen Deutschland zu hören sein wird.

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