Grenzen in Belgien für nicht-dringende Aufenthalte geschlossen

In Belgien sind seit Freitag, um 15 Uhr, die Grenzen geschlossen. Seitdem führt die Polizei Kontrollen durch. Über die Grenze fahren darf nur noch, wer dafür einen triftigen Grund hat. Dazu gehören die Grenzgänger, die in einem Nachbarland arbeiten.

Grenzübergang Lichtenbusch (Illustrationsbild: Olivier Krickel/BRF)

Grenzübergang Lichtenbusch (Illustrationsbild: Olivier Krickel/BRF)

Durch die Schließung der Grenzen sollen die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus besser durchgesetzt werden. Das hat das Kabinett von Innenminister De Crem mitgeteilt. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Auch kleinere Grenzübergänge sollen kontrolliert werden.

Innerhalb von Belgien ist es verboten, sich zu seinem zweiten Wohnsitz, beispielsweise an der Küste, zu begeben. Die Bürgermeister der Küstenorte erklärten, Touristen seien nicht willkommen, auch nicht für Besuche bei Eltern oder Familienmitgliedern.

Grenzkontrollen zu Eindämmung von Corona

belga/vrt/est

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60 Kommentare
  1. Hunds Norbert

    Diese Massnahme ist für uns Grenzbewohner ungewöhnlich aber unerlässlich. Aber noch wichtiger wäre es jetzt die Grenzen nach Belgien rein zu schließen, denn viele unserer deutschen Nachbarn scheinen den Ernst der Lage noch nicht begriffen zu haben.

  2. Elke Sticki

    Das haben die belgischen Autofahrer auch nicht. Denn so viele Belgier die hier bei uns in Sief durchfahren und zu einer Zeit die nicht zu einem Arbeitsbeginn dienen sondern zu den deutschen Geschäften führen. Obwohl es vom belgischen Staat verboten wurde

  3. Walter Keutgen

    Werter Herr Hunds,

    die Grenzen sind wohl auch in der Richtung geschlossen. Niederländer, die tanken wollten, sind bei Kinrooi massiv abgewiesen worden.

  4. Michael KEVER

    Da kann ich Ihnen Herr Hunds nur beipflichten .

  5. Frank Kueches

    Bin Grenzgaenger arbeite in Eschweiler und aus Gewohnkeit war ich vorgestern dann noch schnell in den Supermarkt rein. Ich bin echt mit einem beklommenen Gefuehl aus dem Geschaeft rausgekommen, Heute gerade eben bin ich in Eynatten in einem Supermarkt rein und alles anders, besser organisierter halt und einfach das beklemmende Gefueh war nicht da,
    Deshalb sollte solange sich nichts aendert in Deutschland, Deutschland als Hochrisikoland eingestufft werden das gilt auch fuer die Niederlande.

  6. Rene Keutgen

    Was sind schon Fakten, wenn Gefüühle die Realität regieren…

  7. Torsten Ogertschnig

    Die Grenzschließung ist richtig, ich habe diesbezüglich schon am Montag eine E-Mail nach Brüssel geschrieben. Denn Deutschland hat die Grenze zu Frankreich geschlossen, weil im Elsass und in Lothringen sehr hohe Infektionszahlen waren. Warum dei Deutschen da nich auch die Grenze zu Belgien geschlossen haben weil in Deutschland in den dortigen Regionen Nordrhein Westfalen und Rheinland Pfalz extrem hohe Infektionszahlen vorlagen ist nicht verständlich. Die Deutschen Politiker sind eben egoistisch und asozial.
    Die Belgische Regierung macht das jetzt absolut richtig, man fühlt sich gut aufgehoben. Man würde sich wünschen, dass es hier eine Katastrophenwarn App, wie die Deutsche NINA App geben würde. Darüber könnte die Bevölkerung zeitgerecht über alles informiert werden was wichtig ist und was man beachten muss. Aber vielleicht kommt das ja noch. Die Internetseite be-alert.be empfehle ich trotzdem, da kann man sich hier in belgien einschreiben und bekommt die Katastrophenmeldungen die Belgien betreffen.
    Bleiben Sie gesund

  8. Peter Northman

    Ich bin gespannt, wie lange die Bevölkerung bereit sein wird, solche radikalen Maßnahmen mitzutragen.
    Ebenso stelle ich mir die Frage, welche Kriterien erfüllt sein müssen, um sie abzumildern oder gar wieder aufzuheben.
    Selbst wenn die Zahl der Neuinfektionen signifikant zurückgeht, würde sie nach einer Lockerung erneut ansteigen.
    Ich bin mal optimistisch und gehe davon aus, dass wir in einem Jahr einen Impfstoff haben.
    Wird man so lange an der Ausgangssperre festhalten und wäre das überhaupt sinnvoll?
    Stellt euch vor, nicht nur die Grenzen, auch die Schulen blieben ein ganzes Jahr geschlossen, zig Ehen gingen zu Bruch, weil man sich über Monate hinweg zu Hause auf der Pelle hockt, und die verbliebenen Einzelhandelsgeschäfte machten auch noch dicht.
    Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Schaden wäre so gewaltig, dass irgendwann, so befürchte ich, die Frage aufkommen wird, was uns der Schutz der Risikogruppen wert ist.
    Ich bete zu Gott, dass es nicht dazu kommt, aber ausschließen lässt es sich nicht.

  9. Tom Beinfohr

    Wir müssen Ende März von Brüssel zurück nach Deutschland umziehen. Ich hoffe, unser Spediteur darf von Deutschland hierher, um unsere Möbel einzuladen und dann erneut über die Grenze zurück.

  10. Sven Pfuhlmann

    Da in den Medien sehr viel von der Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden berichtet wird, würde mich die Situation an der Belgisch-Deutschen Grenze interessieren. Hintergrund: Ich lebe in Deutschland und habe vor zwei Wochen ein Auto in Belgien gekauft, welches ich morgen abholen wollte… Gilt dies als triftiger Grund?

  11. Sebastien Mertens

    Unsere Regierung sperrt uns ein und wird dafür von vielen auch noch beglückwünscht. „DDR reloaded“ könnte man fast sagen.
    Dass eine Epidemie wie die derzeitige ausreicht, um den europäischen Einheitsgedanken quasi zu begraben, hätte ich nicht für möglich gehalten.
    Werden diejenigen, die die jetzigen Entscheidungen gut finden, dies in einem oder zwei Monaten, wenn die Fallzahlen massiv gestiegen sind, auch noch tun?
    Wahrscheinlich wird man es den Bürgern dann so verkaufen, dass ohne die Schließung der Grenzen es noch mehr an Covid-2019 Erkrankte geben würde. Kann aber sein, dass bis dahin die Stimmung längst gekippt ist.
    Im Übrigen: Wenn die Regierung wirklich etwas gegen die Ausbreitung des Corona-Virus tun will, sollte sie anfangen, endlich in den Betrieben für die nötigen Schutzabstände zu sorgen, oder, falls dies nicht möglich ist, den Firmen ermöglichen, ihre Belegschaften in den Urlaub zu schicken und dafür Ausgleichszahlungen vom Staat zu erhalten.

  12. Myriam Evers

    Mein Partner wohnt in Deutschland, wir können uns jetzt nicht mehr sehen. Das ist jetzt nicht einfach.

  13. Gisela Lenze

    Im Sinne unserer aller Gesundheit finde ich die Entscheidung richtig.
    Vorher war ich noch bei den Bibern im Brackvenn, bei den Narzissen am Hohnbach, oben am Kutenhart…
    und wenn andere Toipapier bunkerten… tröstet mich das auf Vorrat gekaufte Leffe und die zahlreich geschossenen Fotos. Liebes Belgien, ich vermisse dich.

  14. Alexander Engel

    Herr Ogertschnig,

    abgesehen davon, dass Sie sich in der Wortwahl vergriffen haben, zeigen Sie ein – nun ja – sehr interessantes Verständnis von staatlicher Souveränität. Sie werden doch nicht allen Ernstes von der deutchen Bundesregierung verlangen zu entscheiden, wer belgisches Staatsgebiet betreten darf und wer nicht. Dies ist – und wird hoffentlich auch immer sein – die Verantworung der belgischen Regierung in Ausübung belgischer Souveräntität.

  15. Sandra Daniels

    Herr OGERTSCHNIG
    Ich kann Herrn Engel da nur beipflichten, unglaublich schlechte Wortwahl. Ich würde mich an ihrer Stelle auch noch mal in der Dreisatz Rechnung üben. 68 Tote auf 83.1 Mio. Einwohner vs. 37 Tote auf 11.4 Mio. bevor ich das Wort Hochrisikoland in den Mund nehme. Jeder Tote ist einer zu viel egal auf welcher Seite der Grenzen. Ich lebe in beiden Ländern und glaube das beide Regierungen es versuchen richtig zu machen. Die Grenzsperren stellen viele von uns vor ein Problem- wer versorgt meine alten Eltern die in Belgien wohnen und die ich nicht gerne in den Supermarkt fahren lassen möchte. Ich zahle in beiden Ländern Steuern aber man darf halt nur einen Erstwohnsitz in der EU haben- der ist nun mal DE obwohl mein Gefühlter Hauptwohnsitz in Belgien ist- und nun?

  16. Peter Kapern

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich lebe als deutscher Journalist in Brüssel und möchte Sie einfach nur mal wissen lassen, wie beeindruckt ich davon bin, in welch höflichem Tonfall die Debatten in Ihrem Forum ablaufen. Und das bei einem Thema, dass uns alle in Anspannung versetzt. In den sozialen Medien ind Deutschland verlaufen die Diskussionen in der Regel so aggressiv, dass man Zweifel an der Vernunftbegabung der Menschheit bekommt. Ihren Meinungsaustausch zu verfolgen ist hingegen eine Wohltat.
    Gruss aus Brüssel.

  17. Sven Fiedler

    Hallo zusammen, wir sind damals vor 10 Jahren nach Belgien gezogen, weil wir das Land und die Menschen lieben, hier wird alles richtig gemacht als Mini Staat, leider ist BRD nicht ansatzweise dazu im stande, traurig! Armutszeugnis und Politikverarsche, jammer! 😥

  18. benoni beheyt

    Werter Herr Peter Kapern

    Vielen dank für Ihren Beitrag

    Ich möchte sie darauf aufmerksam machen das Ich Heute Mittag der DPG Media eine Mail Geschickt habe und gebeten hab um während der Krise die Abonnement Kosten ad acta zu legen so das die Menschen die all Morgens ihre Zeitung im Geschäft kaufen dies dann über das Internet (vollständig) lesen können . sorry für die Zeitungsgeschäfte , die von der Regierung erlaubten Massnahmen beinhalten ja auch zu Hause zu bleiben .

    Die Menschen die Kein Internet haben mögen Ihre Verwandschaft/Freundeskreis Telefonisch Kontakten oder sms schicken so das auch das Letzte update von der Regierung wirklich bei allen ankommt .

  19. Peter Klemt

    Die ganze Diskussion, die bis auf wenige Ausnahmen weitgehend sachlich ist, hierfür ein Dankeschön, zeigt leider auch, dass Europa im Moment an einem Tiefpunkt angekommen ist, der sich seit den letzten Jahren mehr und mehr abzeichnete. Das ist sehr traurig, dass wir uns nunmehr wieder gegenseitig abschotten und miteinander konkurrieren und keine einheitliche Linie haben. Das schmerzt umso mehr, als das ich gerade in Belgien immer sehr deutlich ein gelebtes Europa verspüre in dem es trotz unterschiedlicher Sprachen und Mentalitäten am Ende doch ein friedvolles Miteinander gibt, bei dem jeder seine Eigenarten pflegen kann. Wir kommen nicht weiter, wenn wir jetzt irgendwelche Nationalitäten an den Pranger stellen. Ich hoffe, dass wir nach Corona eine Chance für einen Neuanfang mit Europa finden. Seid nett zueinander, wir brauchen miteinander eine gute Zukunft.

  20. Carola Perlé

    Ich bin Deutsche und auch Europäer (mein Mann ist Spanier) und ich verstehe den Unmut einer Länder gegenüber der deutschen Politik. Auch ich, die in Deutschland lebt, finde es nicht richtig wie zögerlich die Politik hier reagiert und wie viele, vor allem junge Menschen, hier den Ernst der Lage anscheinend nicht verstanden haben. Es wäre eine einheitliche europäische Regelung wünschenswert gewesen und die Schließung aller Flughäfen (außer zu Rückholaktionen). Auch über Brüssel sind etliche Flüge aus Italien, Doha etc. gekommen und kommen immer noch. Und die Kontrollen sind gleich 0. Schuldzuweisungen helfen wohl eher nicht. Wenn alle zu Hause bleiben, erübrigen sich Ausgangssperren

  21. Frank Kueches

    Frau Perlé

    sie haben Recht in Ihren Ausführungen. Aber leben Sie in unserer Grenzregion?
    Wenn uns Belgiern etwas nervt dann sind es die deutschen Belehrungen und die
    berümht berührichtigten “ aber bei uns ist ….“ Sätze, Das was ich sage ist nicht wissenschaftlich und soll schon garnicht nationalistisch sein , aber das reale Leben ist so. Zum Thema Coronuvirus; Besser die belgische Variante als das rumgeeiere auf der deutschen Seite und das betrifft uns Belgier auch

  22. Marcel Scholzen eimerscheid

    Ich halte das belgische Vorgehen für besser als das deutsche. Weil klarer und eindeutiger. Das deutsche Vorgehen kann man wirklich nur als schwach und unentschlossen bezeichnen. Geprägt von Naivität etwa nach dem Motto : weil wir ja so gute Menschen sind, wird uns dieses böse Virus schon nichts anhaben. Und mancherorts wird nicht die Notwendigkeit von Ausgangssperren diskutiert, sondern deren Rechtmäßigkeit. Das ist mal wieder typisch deutsch. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

  23. Dieter Heinemann

    Hallo zusammen,
    ich bin deutscher Staatsbürger und wohne umittelbar an der Grenze zu Belgien. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich erschüttert zu sehen wie der europäische Gedanke, der Zusammenhalt der Nationen der uns die längste Friedensperiode innerhalb Europas gebracht hat, nun aufgegeben wird, gut zu beobachten hier in diesem Forum! Viele zeigen nun mit dem Finger auf die bösen anderen und klopfen sich auf die Brust wie Toll sie es selber machen!
    Eine Pandemie macht an keiner Landesgrenze halt, und die hysterischen Einschnitte in die Grundrechte bringen überhaupt nichts – siehe Italien, wo alle diese Maßnahmen nachweislich nichts gebracht haben – ausser das das Land nun wieder erneut vor dem wirtschaftlichen Kollaps steht. Diese Kolleteralschäden werde wesentlich dramatischere Auswirkungen für die Allermeisten von uns nach sich ziehen als das Virus selber! Ach ja, ich finde nirgendwo Angaben darüber wie z.B. viele Infizierte denn nun immun geworden sind, also positive Aspekte!

  24. Kathrin Schumacher

    Ich kann Herrn Heinemann nur zustimmen.
    Es ist schrecklich, aber leider zu erwarten, wie schnell Fremdenfeindlichkeit und Misstrauen auf diesen Seiten auftauchen. Die Tatsache, dass die meisten Einträge in den berauschenden Tönen der Vernunft formuliert sind, verschleiert nicht die Unterströmung von Hass und Anschuldigungen.

  25. Dieter Heinemann

    Hallo Herr Kueches, hallo Herr Eimerscheid,
    vielleicht sollten sie das „rumgeeiere“ oder das „schwache unentschlossene Vorgehen“ in Deutschland mals als sehen was es ist: Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Grundrechten jedes Menschen, für die sind in der Vergangenheit tausende Menschen gestorben.
    Denn eins sollte man sich auch mal zu eigen machen: Keine Grenzschliessung, keine Polizist, kein Virologe, kein Wissenschaftler und auch kein Provinzpolitiker kann das Virus „besiegen“, wenn überhaupt schafft das nur das eigene, menschliche Immunsystem! Und DAS sollte durch Massnahmen und entsprechende Aufklärung bestmöglich unterstüzt werden anstatt es durch verordnete Bewegungseinschränkungen und psychischen Druck aufgrund allgemeiner Hysterie weiter zu schwächen!

  26. Kurt Berresheim

    Der Nutzen pauschaler Schliessungen von Grenzen zwischen Ländern mit ähnlichen Infektionsgraden – wie im Falle von Deutschland und Belgien – erschliesst sich mir nicht. Wichtig zur Verminderung der Ausbreitung des Virus ist die Beschränkung oder Vermeidung enger persönlicher Kontakte über die der eigenen Mitbewohner hinaus. Ob die grenzüberschreitend stattfinden oder innerhalb eines Landes ist dem Virus egal. Wichtig ist aber auch gerade in Grenzregionen, dass Menschen nicht von ihren lebensnotwendigen sozialen Konatakten pauschal getrennt werden, nur weil z.B. die Kinder jenseits der Grenze wohnen.
    Sinn würde – wenn überhaupt – nur die Abschottung zwischen hoch und niedrig belasteten Regionen machen – unabhängig von Landesgrenzen. Aber auch da muss es Ausnahmen geben.

  27. Marcel Scholzen eimerscheid

    Werter Herr Berresheim.

    Belgien hat auch deshalb die Grenzen dichtgemacht, weil Deutschland noch gezögert hat, was zu machen.

    Das ist eben eine Notstandssituation. Und da geht das Allgemeinwohl vor dem Einzelwohl. Das ist auf der ganzen Welt so in jedem Staat. Hauptaufgabe eines Staatswesens ist der Schutz seiner Einwohner.

    Das unterschiedlich in den einzelnen Staaten vorgegangen wird, hat auch den Vorteil, das man nach der Coronakrise vergleichen kann, wer was am besten gemacht hat. So kann man sich besser auf die nächste Krise vorbereiten. Selbst in den USA gibt es regional unterschiedliche Regeln im Umgang mit dem Coronavirus.

    Ich kann nur feststellen, dass die Verantwortlichen ihr bestes tun. Ob das alles richtig ist, kann man erst später sagen. Nachher ist man immer schlauer.

  28. Sebastian Fiene

    Lieber Herr Scholzen Eimerscheid,
    Belgien hat erklärt die Grenzen zu schlissen. Vor Ort nehme ich das aber nicht wahr. Es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen der Erklärung einer Maßnahme und deren Durchsetzung. Aus diesem Grund zögert die deutsche Politik. Ich meine, dass die heute einsetzenden Maßnahmen richtig und vernünftig sind.
    Hüben wie drüben kommt es aber vor allem auf die Besonnenheit des Einzelnen an. Nur wenn wir uns gemeinsam vernünftig verhalten, werden wir die Situation meistern. Dem Virus ist es wurst, ob die befallende Lunge deutsch oder belgisch ist.
    Mein aufrichtiger Respekt gilt aber der Disziplin der Belgier. Im Unterschied zu Deutschland sind die notwendigen Maßnahmen hier sehr schnell, sehr eindeutig und funktional realisiert worden.
    Gut gemacht. Sein Sie ohne Sorge, die deutsche Seite wird diesem Beispiel folgen.
    Bleiben Sie gesund!
    Sebastian Fiene

  29. Dieter Heinemann

    Hallo Scholzen Eimerscheid, hallo Herr Fiene,
    bislang hat und konnte mir niemand plausibel erklären was die schließung von Landesgrenzen bringen soll, wenn auf BEIDEN SEITEN der Grenze das Virus sich bereits ausbreitet!? Und die gute Disziplin der Belgier stellte sich mir so dar, dass bis zum allerletzten möglichen Zeitpunkt Heerscharen von ihnen in Deutschland eingefallen sind um Tankstellen und Supermärkte aufzusuchen.
    Und im Übrigen, solange Tihange und Doll nicht abgeschaltet sind braucht mir niemand etwas über Vernunft und Disziplin der Belgier erzählen! Was soll das denn immer mit den Fingern auf „die deutsche Seite“ zu zeigen? Braucht man denn wirklich unbedingt Sündenböcke um seine Angst / seinen Frust zu kanalisieren? Diese Einstellung wird nachhaltige Schäden im Europäischen Zusammenleben hinterlassen – und das völlig ohne Not!
    Nochmal, das Virus kümmert sich nicht um Landesgrenzen!!!!

  30. Jean-Pierre DRESCHER

    Als original DG kann ich Herrn Heinemann nur beipflichten. Wir sollten solidarisch mit den Menschen in DE und LU sein. Wir sind zwar keine Deutschen aber wir sind deutschsprachig und haben zig mal den Besitzer gewechselt. Wir sind erst recht keine Wallonen und keine Flamen. Deshalb sollten wir mit allen die direkt neben uns wohnen wo die Grenze mitten durchs Dorf geht Freund sein und Nazis keine Chance geben.

    Umgekehrt verstehe ich aber auch kritische Personen wie #MSE wenn er sagt dass die Deutschen als erstes fragen sollten was notwendig zur Nationalen Sicherheit ist bevor man eine Doktorarbeit darüber schreibt ob das notwendige überhaupt rechtlich geht.

  31. Jean-Pierre Wetzels

    Hallo zusammen,
    in meinen Augen ist die Schließung der Grenzen in der aktuellen Situation notwendig gewesen. Der Hauptgrund liegt darin, dass die Maßnahmen nicht in beiden Ländern gleich sind. Die Maßnahmen können jedoch nur dann wirken, wenn sich möglichst viele daran halten. Was bringt es, wenn man Restaurants in Belgien schließt und Ostbelgier sich dann aber in deutsche Restaurants und Kneipen setzen? Es hat also nichts mit Vorwürfen an unsere Nachbarn zu tun. Die Maßnahme erfolgte einfach nur aufgrund einer Feststellung. Und sie betrifft übrigens genau so Ostbelgier, die nach Deutschland wollen, wie auch Deutsche, die nach Belgien wollen und Flamen, die nach Holland wollen, um dort in großen Einkaufszentren zu shoppen, während diese in Belgien am Wochenende geschlossen sind.

  32. Hans Meier

    Hallo,

    ich kann den Ärger auf belgischer Seite verstehen. Im eigenen Land gelten erhebliche Ausgangsbeschränkungen und im anderen Land (Deutschland) passiert fast nichts. Nun dieser Zustand ist nun in Deutschland endlich auch zu ende.

    Eine wichtige Frage ist, gilt der Besuch des im Ausland lebenden Partner als wichtiger Grund die Grenze zu überschreiten? Ohne Grenzübertritt ist ein Besuch zugelassen nach den FAQ.

    Ich denke die Frage stellen sich etliche Paare in Grenznähe.

  33. Dieter Heinemann

    Hallo Herr Wetzels,
    deutsche Restaurants und Kneipen waren bereits geschlossen BEVOR Belgien die Grenzen geschlossen hat! Warum versuchen hier viele immer eine Entscheidung mit Un- oder Halbwahrheiten zu verteidigen die unsinnig ist und bleibt! Das ist pure Polemik. Wir sind hier im Grenzgebiet gegenseitig dermaßen verzahnt, Familien leben teilweise hüben wie drüben und werden nun aufs schwerste belastet, obwohl sie in beiden Ländern Steuern zahlen und Anrecht auf Gleichbehandlung haben. Diese tolle Errungenschaft des friedvollen Miteinanders wird nun mit Füßen getreten! Es spielt keine Rolle wo man sich aufhält, solange man einen ausreichenden Abstand zu den Mitmenschen einhält! Nur das ist entscheidend. Es wird, so Gott will, auch eine Zeit nach der Pandemie geben, und ob die Gräben die nun so leichtfertig ausgehoben werden dann wieder zugeschüttet werden können bleibt fraglich. Ich bin da sehr skeptisch.

  34. Dieter Heinemann

    Noch eine kleine Anmerkung:
    Ich bin Deutscher und lebe in Deutschland – unmittelbar an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden. Ich habe solange ich denken kann ein Faible für die belgische Lebensart, den Lassez-faire im täglichen Leben und dem Miteinander, da könnten wir und hier in Deutschland wirklich ein große Scheibe von abschneiden. Meine Frau dagegen ist regelrecht vernarrt in die Niederlande, möchte so viel Zeit dort verbringen wie irgend möglich und freut sich jedesmal wie ein kleines Kind wenn wir die Grenze passieren, immer noch! Darum schmerzt es mich so sehr zu spüren das in diesen Zeiten so viele den großartigen Gedanken der Völkergemeinschaften verwerfen und in Mittelalterliche Kleinstaaterei Denkmuster zurückfallen. Da waren wir schon so lange drüber hinweg – dachte ich, bin mir in diese Tagen aber längst nicht mehr so sicher.

  35. Sebastian Fiene

    Lieber Herr Heinemann,
    es geht nicht darum, wer besser und wer schlechter ist. Es geht darum, die Situation gemeinsam zu lösen. Wie Sie richtig feststellen, macht das Virus keinen Halt vor Grenzen. Als Pendler fahre ich täglich über die Grenze, ohne jede Beeinträchtigung. Dabei halte ich mich natürlich an die Regeln. Ob das jetzt eine Grenzschließung oder die Beruhigung der Bevölkerung ist, lasse ich mal dahingestellt.
    Ihr Verweis auf die belgische Atomkraft nervt mich sogar als deutscher Atomkraftgegner. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
    Ich kann Ihnen aber versichern, dass die Wallonie im Sinne des nachhaltigen Umweltschutzes NRW weit voraus ist. Hier hat man halt keine Autoindustrie, auf die man Rücksicht nimmt.
    Ich glaube Ihnen, dass Ihnen Europa so wichtig ist wie mir. Bitte lassen Sie uns auf der Grundlage auf nationale Vorbehalte verzichten und uns auf das gemeinsame Ganze verständigen.
    Gruß!
    Sebastian Fiene

  36. Amba Becker

    Liebe GrenzländerInnen,
    ich fahre z.B. zweimal wöchentlich von AC nach Belgien zum tanken, derzeit bei LPG der halbe Preis! Ok, beruflich bedingt fahre ich derzeit etwas weniger, tanke demnach auch seltener. Weiterhin kaufe ich dann auch in meinem „Stammsupermarkt“ ein, ist vielleicht unterm Strich nicht billiger, aber ich kenne mich da aus und bin i.d.R. auch schnell wieder raus… Beides geht nun offensichtlich bis auf Weiteres nicht mehr, aber wo liegt der Vorteil bzgl. der Coronaausbreitung? Tanken muss ich ohnehin, das Risiko der Contarmination ist gleich, egal ob B – D – NL – oder sonstwo. Einkaufen dto. – zudem, wenn ich da einkaufe, wo ich mich auskenne, bin ich sogar schneller wieder raus – Fazit: ein +…
    Ich schränke mich gerne ein, wenn’s hilft, aber diese nationalen Maßnahmen muß mir erstmal jemand bzgl ihres Sinns erklären.

  37. Jean-Pierre DRESCHER

    Dieter Heinemann, „Laissez-Faire“ eigentlich nicht. Eher galt skandinavische Gelassenheit kombiniert mit deutscher Ehrlichkeit als das Markenzeichen unserer kleinen aber feinen DG. Dann kamen irgendwann welche die meinten wenn man sich nur billig bei den großen Nachbarn im Westen einschleimt würde das dankbar aus Brüssel, Verviers und Antwerpen erwidert.

    Nichts für ungut, in der Belgischen Föderation findet die DG als kleiner Bundesstaat ihren Platz ohne die deutsche Sprache aufgeben zu müssen. Die selben die jetzt überall rumbrüllen „Wir die einzig wahren Belgier“ und andere nationalistische Parolen gegen alles nicht belgische haben schon 1933 dem Führer die Füße …

    Die Mehrheit unserer DG ist sich der sozialen Verbindungen nach DE, NL und LU hingegen bewusst. Viele haben ja Familienmitglieder in den Nachbarstaaten, feiern gemeinsame Volksfeste in Eifel und selbe Bräuche, kallen gleiches Platt oder schwätzen im Süden Moselfränkisch. Die Mehrheit der DG hat keine Lust sich das durch Faschisten nehmen zu lassen.

  38. Uwe Chemnitz

    Von 100 auf NULL…..
    und ab in die Kleinstaaterei.die doch längst Vergangenheit sein sollte.
    Europa..ich hoffe das bleibt….
    Für alle die doch sich noch ei9n kleines Lächeln abringen können,
    oder auch mal einen sentimentalen Moment haben wollen..
    kann ich nur den Film: !!!!rien a declarè !!! empfehlen…
    Liebe Grüße, Uwe

  39. Alfie Samson

    Ich finde, dass die Grenzschliessungen die Verbreitung kaum eindämmen. Lieber sollten die Belgier mal die Besuche von Bekannten einstellen (das machen immer noch zu viele)…Zweiwohnsitzsteuer zahlen -aber nicht einreisen dürfen ist Abzocke…

  40. Ute Keil

    Sehr geehrter Herr Heinemann!
    Kann Ihnen in allem einfach nur beipflichten.
    Wohne im weiteren Grenzgebiet zwischen Aachen und Belgien,fahre regelmäßig über die Grenze zu unseren Freunden….alles auf Eis!
    Was durch diese grandiose Panikmache und einseitige Berichterstattung in Deutschland und anderswo angerichtet wird,wird uns noch Jahre „danach „ beschäftigen müssen!Der Schaden wird,in vielerlei Hinsicht,nicht zu beziffern sein.

  41. Anna Klein

    Ich finde es richtig das die Grenzen zu sind, ich selbst liebte es nach Deutschland zu fahren, habe Verwandte und Freunde dort, auch zum einkaufen fuhr ich regelmäßig dorthin aber mein Leben und das ich niemanden anstecke ist mir wichtiger, irgendwann ist die Zeit auch vorüber und wenn wir dann noch alle gesund sind und die Krise heil überstanden haben dann können wir ja unseren gewohnten Weg wieder gehen. Ich meine das ist das wichtigste und ich hoffe das alle sich an die Richtlinien halten damit alles so schnell wie möglich vorbei ist und hoffe auf ihrer aller Verständnis !

  42. Fred Swierczynski

    Hallo Zusammen
    Ich habe die Kommentare mit großer Aufmerksamkeit gelesen und stelle fest das viele der „Autoren“ hier von Angst besessen sind. Wie einige auch geschrieben haben macht das Virus an der Grenze nicht halt. Ich beobachte das Deutsche und Belgier doch sehr diszipliniert mit den Ausgangs- und Verhaltensregeln umgehen. Was vielen hier nicht bewusst ist, das der soziale Aspekt nicht außer Beachtung gelassen werden darf. Meine Lebenspartnerin lebt in Belgien und ich in Deutschland. Wir sind beide sehr Verantwortungsbewusst schon alleine deswegen das meine Partnerin an Brustkrebs erkrankt ist. Nun finde ich das man Partner nicht von einander trennen darf. Das sind Maßnahmen die wir in der Vergangenheit schon mal hatten. In solchen Fällen muss es auch Ausnahmen geben.
    Ansonsten bin ich auch dafür die Maßnahmen einzuhalten
    Flatten the Curve
    Bleiben Sie gesund
    Fred Swierczynski

  43. Elisabeth Jungblut

    Wir sind Deutsche und leben seit 30 Jahren in Belgien. Wenn die Krise vorbei ist, werden wir definitiv wieder nach Deutschland ziehen. Was Belgien da gerade macht geht gar nicht.Meine Tochter kann ihren Freund jetzt Monatelang nicht mehr sehen, weil dies kein triftiger Grund ist.Mein Mann der aber im Gesundheitswesen in Deutschland arbeitet, muss jeden Tag nach Deutschland und kommt dort ja auch mit infizierten in Kontakt. Dann wenn er wieder nach Belgien kommt, lässt er den Virus natürlich auf deutscher Seite. Wie lächerlich ist das Ganze. Wichtig ist das jeder Selbstdisziplin hat und versucht sich und andere zu schützen aber das passiert nicht durch eine Grenzschließung.Ich fühle mich wie ein Gefangener. Ob ich nun in Belgien spazieren gehe und Abstand halte oder in Deutschland. Das macht doch überhaupt keinen Unterschied.

  44. Jan Hensen

    Super . Viren – Polizei an der Grenze. Endlich was mit Sinn . Die Frage ist ob die Beamten sich doof vorkommen oder nicht ! Fragen braucht man nicht stellen , können die nicht beantworten. Lustig ist auch die Frage wo man den Einkauf erledigen soll . Du kommst von Aachen von der Arbeit und sollst in Belgien einkaufen ! Why ? Alles ohne Sinn ! Die Schließung ist doch eher politischer Natur. Mann sollte das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren . Helft euren Nachbarn und der älteren Bevölkerung wenn Not vorhanden. In dieser Zeit sollte es überhaupt keine Rolle spielen auf welcher Seite der Grenze wir leben . Klärt auf und holt die unsinnigen Kontrollen von der Straße. Sieht so das dritte Jahrtausend aus ? Traurig

  45. Herbert Hegewald

    Ich finde dass man sich aus diesem Anlass mit nationalistischen Äußerungen zurückhalten sollte. Ich habe selbst über 30 Jahre als Deutscher in Belgien gewohnt und kenne die auf beiden Seiten vorhandenen Vorbehalte. Wir Deutsche haben ja auch fleißig dazu beigetragen.
    Ich/ wir sind durch die Grenzschliessung leider auch beeinträchtigt und können es nicht komplett nachvollziehen. Wenn es länger dauert, sollte es zumindest für den kleinen Grenzverkehr ein paar Sonderregelungen geben, die dem gesunden Menschenverstand und nicht irgendeiner Nationalität bzw. Wohnsitz entsprechen.

  46. Jean-Pierre DRESCHER

    „Wir Deutsche haben ja auch fleißig dazu beigetragen.“

    Logischerweise also auch alle die jetzt grade geboren werden in Schland? Was für eine Logik soll das denn sein eine ganze Nation kollektiv für Dinge in Haftung zu nehmen. Man merkt die Deutsche Mentalität sehr schnell. Arbeitet einfach zusammen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs und gut ist.

  47. Dieter Heinemann

    Hallo Frau Jungblut,
    auch zwei unserer Kinder wohnen in Belgien, direkt hinter der Grenze. Das wir sie nicht mehr besuchen können, machte mich zunächst nur traurig, jedoch zunehmend immer wütender! Weil das alles einfach nur vollkommen sinnfrei ist, und wie hier bereits erwähnt wurde, eher politisch motiviert, rein nach dem Motto „seht her ihr lieben Wähler, was wir alles tun, wie gut wir sind“. Um dann noch einen öffentlichkeits-wirksamen Auftritt an der Grenze hinzuzufügen „um nach dem Rechten zu sehen“, natürlich mit großem Presseaufgebot!
    Unsere Kinder werden auch definitiv schnellstmöglich nach dem ganzen Mist Belgien den Rücken kehren!

  48. Irene Reinertz-Maraite

    Hallo Frau Jungblut und Herr Heinemann,

    bitte lesen Sie doch die seit dem Wochenende hier geltenden neuen Regelungen bezüglich des Grenzübertritts im BRF-Artikel „Neue Vorgaben für Grenzübertritt“. Dann sollten Ihre Vorbehalte gegen Belgien sich doch gewiss in Luft auflösen, oder ?

  49. Dieter Heinemann

    Liebe Frau Reinertz-Maraite,
    hmm, ich sehe in den „Neuen Vorgaben“ nichts was bei mir dazu führen sollte das sich irgendwelche „Vorbehalte gegen Belgien“ in Luft auflösen. Denn ich habe keinerlei Vorbehalte gegen Belgien, das Phänomen der Grenzschliessungen wird von vielen Staaten, auch Deutschland, praktiziert, ich habe Vorbehalte gegen Politiker die derartige populistische Massnahmen verordnen ohne erklären zu können, was die bewirken sollen!
    Also, einmal angenommen, Belgien wäre frei von dem Virus, dann würde ich der Grenzschliesslung vollumfänglich zustimmen. Da das Virus in Belgien aber nunmal nahezu zeitgleich aufgetreten ist wie in den Nachbarländern, im Übrigen deutlich früher als in Heinsberg!!!!, machen derartige Abschottungen überhaupt keinen Sinn! Entscheidend ist das der Abstand zum Nächsten eingehalten wird, unabhängig davon ob Belgier, Deutscher, Niederländer oder sonst irgendwer, und das auch nur um die Ausbreitung zu verlangsamen, keinesfalls aber zu verhindern. Denn infizieren müssen wir uns im Prinzip alle, nur das kann das Virus ausrotten!

  50. Dieter Heinemann

    Noch etwas möchte hier unbedingt erwähnen: Die im Großen und Ganzen sehr faire Art wie hier in dem Forum diskutiert und miteinander umgegangen wird, von vereinzelten Untertönen einmal abgesehen, bestätigt mich in meiner positiven Grundeinstellung den Belgischen Nachbarn gegenüber hier in der DG! Respekt zolle ich auch den Moderatoren dieses Forums, die diese Diskussionen sehr diskret begleiten. Das kenne ich auch ganz anders.

  51. Anna Kleln

    Bravo Herr Leuchter und Frau Reinhartz man soll auch ohne Gesetze sich an die Regeln halten und man soll auch ohne gesetzliche Vorschriften sich auf Abstand halten und es tut mir leid wenn die Nachbarn ihrer Kinder sich nicht daran halten ,dann braucht man sich ja nicht zu wundern wenn trotz aller Vorsicht der Virus sich immer mehr verbreitet .Ich habe selbst 3 Kinder und 5 Enkelkinder die kommen schon seit Wochen aus Vorsicht und Rücksicht nicht mehr zu uns ebenfalls unsere Freunde halten sich daran und wir auch obwohl, glauben sie mir, es uns sehr schwer fällt Aber die Regeln und Gesetze sind nicht aus Spaß gemacht worden und es fällt allen schwer besonders den alten Leuten und den Kranken

  52. Reinhard Hennen

    Es ist erstaunlich, wie Angst die Sinne vernebelt. Ich habe mit vielen meiner belgischen Nachbarn gesprochen und niemand, wirklich niemand, konnte mir erklären, dass es einen Aspekt gibt, der eine Grenzschliessung, der ja einen erheblichen Eingriff in unsere europäischen Bürgerrechte darstellt, rechtfertigen könnte. Wenn Belgien Corona freie Zone wäre – ich wäre sofort dabei. Aber in Belgien gibt es gemessen an der Einwohnerzahl mehr als 5 mal soviel Covid 19 Tote wie jenseits der Grenze – wenn überhaupt müsste die deutsche Grenze geschlossen sein – was übrigens, wie ich befürchte, bald geschehen wird. Es schlägt z. Z. Die Stunde der Bürokraten- dem Volk alles schön verbieten und wenn es noch so sinnfrei ist. Besser wäre es, die tatsächliche Zahl der Infizierten durch repräsentative Erhebungen zu ermitteln, ich glaube, die Sterbequote läge dann deutlich niedriger, denn die Toten zu zählen ist einfach, es sagt aber nichts aus ohne die Infiziertenzahl

  53. Marcel Scholzen eimerscheid

    Werter Herr Hennen. Sie haben Recht, Belgien hat z.Z. mehr Covid19Tote und das belgische Ausreiseverbot entbehrt jeder Logik. Logisch überlegt, müssten Belgiens Nachbarn die Grenze schließen und nicht umgekehrt. Nur in der Politik geht es nicht immer logisch und vernünftig zu, speziell in Belgien mit seinen vielen Besonderheiten.

  54. Didier Wintgens

    Der einzige „triftige“ Grund für die Schließung der Grenzen ist die Furcht vor einer Sättigung der Krankenhäuser aufgrund von Bevölkerungsbewegungen. Jedes Land und sogar jede Region möchte seine verfügbaren Betten so gut wie möglich verwalten. Auch an den Grenzen werden strenge Maßnahmen ergriffen, um die drastischen maßnahmen in Belgien zu begleiten. Die EU-Gemeinschaft ist völlig unfähig, eine Gesundheitskrise zu bewältigen… Welches Land ist bereit, sein Volk zu opfern, um sich zuerst um seine Nachbarn zu kümmern ?

  55. Roy Scheffers

    Belgiën aus der EU.

    Den kann mir einer erklären was der nutz ist für dass schliessen der Grenze? In Holland als in Deutschland sind die Regeln nicht anders als in Belgien in den laden.
    Überall auch an der Tankstelle kan Mann Contactloos bezahlen also was ist dass probleem?
    Hoffentlich schliessen die Holländer als Deutsche nach der Krise die Grenze für Belgien. Mahl sehen wer dann reagiert.

  56. Dieter Heinemann

    Hallo Herr Wintgens,
    Sie sind bislang der Einzige der zumindest versucht zu begründen was nicht zu begünden ist. Sehr gut.
    Würde man dieser Argumentation jedoch folgen, wäre es doch wohl eher an Deutschland die Grenzen nach Belgien zu schließen, besonders hier im Großraum Aachen, oder sehen Sie das anders?
    In der Tat zeigt sich derzeit das wahre Gesicht der Europäischen „Gemeinschaft“, und ich denke das war’s dann auch damit! Dieses gegenseitig egoistische Verhalten hinterlässt bleibende Schäden bei den Menschen, da bin ich mir absolut sicher! Mir ist einfach nur zum weinen zumute!

  57. Didier Wintgens

    Hallo Herr Heinemann,
    Ich habe eine Argumentation abgegeben, die mir realistisch erscheint, ohne zur Haltung Belgiens oder Deutschlands Stellung zu nehmen. Ja, Deutschland hätte sicherlich selbst entscheiden können, seine Grenzen für die Belgier zu schließen. Wenn dies nicht geschehen ist, wie es in anderen Regionen geschehen ist, dann liegt es daran, dass die deutsche Regierung es den belgischen Behörden überlässt, die Eindämmung zu kontrollieren. Europa ist nicht in der Lage, die Situation als ein einzelner Staat zu bewältigen. Dies führt zu einem egoistischen Umgang mit den Ressourcen, und das ist bedauerlich. Ich verstehe die Verlegenheit, die das Verbot dieser Freizügigkeit verursacht, aber es sterben Menschen, während wir hier sprechen. Europa wird in Zukunft daran arbeiten, denn wir sind mit diesen Pandemien noch nicht fertig… Kurz gesagt, ich weiß nicht, ob das alles Sinn macht. Manchmal muss man rückwärts gehen, um einen guten Schritt vorwärts zu machen…

  58. Celia Stähler

    Ich hätte eine Frage in die Runde. Ich komme aus dem Sauerland und mein Lebensgefährte aus Belgien. Gem. belgischen Statuten darf mein Lebensgefährte über die Grenze um mich zu besuchen. Normalerweise pendeln wir an den Wochenenden. Darf er sich ergo auch in D bewegen bzw. wird er in Aachen über die Grenze gelassen? Gem. Homepage der Bundespolizei ist der Besuch von Lebensgefährten/Ehepartnern nicht erlaubt und wenn ich mich mehrere Tage in Belgien aufhalte, muss ich anschließend hier in Quarantäne 🙁
    Sehr verunsichernde Situation finde ich.

  59. Klaus Cremer

    Darf man denn durch Belgien durchfahren Sprich von Aachen nach Traben Trabach über die E 42 und A 60

  60. Franz Braun

    @ Frau Stähler

    Bitte schauen Sie auf der Homepage des Landes NRW nach. Nach der aktuellen CoronaeinreiseVO und auch schon vorher mussten Sie nicht in Quarantäne wenn Sie länger als 72 Stunden außerhalb Deutschland sich aufgehalten haben (Partnerbesuch).

    Für Informationen auf belgischer Seite kann ich ostbelgienlive . be empfehlen. Ist eine offizielle Seite mit einer sehr guten und stets aktuellen FAQ.

    Aus diesen Quellen sollten sich sämtliche Fragen beantworten lassen.

    Ich hoffe das ist auch von Seiten des BRF OK. Links sind keine beigefügt und der Verweis erfolgt nur auf behördliche Webseiten.

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