Gesetzesvorschlag will Geldbuße für alkoholisierte Fahrradfahrer abschaffen – Vias dagegen

Das Verkehrssicherheitsinstitut Vias ist gegen den Vorschlag, die Geldbuße für alkoholisierte Fahrradfahrer zu streichen. Der Kammerabgeordnete Vincent Van Quickenborne (Open VLD) hat einen entsprechenden Gesetzesvorschlag eingereicht.

Fahrrad (Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / RomanPashkovsky)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / RomanPashkovsky

Wer mit zu viel Alkohol im Blut auf dem Rad erwischt wird, riskiert eine Geldbuße von 116 Euro. Van Quickenborne schlägt vor, die Buße zu streichen, wenn Fahrradfahrer zwar positiv auf Alkohol getestet werden, aber keine offensichtlichen Anzeichen eines Alkoholrauschs zeigen. Er glaubt, dass dann mehr Menschen aufs Rad umsteigen würden, wenn sie abends ausgehen wollen, anstatt mit dem Auto zu fahren.

„Keine gute Idee“, sagt Stef Willems von Vias. „Betrunkene Radfahrer sind eine Gefahr für sich selbst und für andere Verkehrsteilnehmer – nicht erst dann, wenn sie mit zwei Promille vom Rad fallen. Der Vorschlag gehört in den Mülleimer.“

vrt/km

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