Wallonischer Haushalt 2020 weist Defizit von 435 Millionen auf

Die wallonische Regierung hat am Donnerstagvormittag den Haushalt 2020 vorgestellt. Er weist ein Defizit von 435 Millionen auf.

Pressekonferenz mit Haushaltsminister Jean-Luc Crucke und Ministerpräsident Elio Di Rupo in Namur (Bild: Laurie Dieffembacq/Belga)

Pressekonferenz mit Haushaltsminister Jean-Luc Crucke und Ministerpräsident Elio Di Rupo in Namur (Bild: Laurie Dieffembacq/Belga)

Ministerpräsident Elio Di Rupo (PS) sprach von einem „Übergangshaushalt“. Ab dem Jahr 2024 soll der Haushalt wieder ausgeglichen sein, ohne dass neue Steuern auf die Bürger in der Wallonie zukommen.

Haushaltsminister Jean-Luc Crucke (MR) rechtfertigte das Defizit mit den aktuellen Herausforderungen. Es sei wichtig, die stagnierende Wirtschaft, Armut und Klimawandel anzugehen. Dazu seien Investitionen notwendig.

Das Parlament von Namur muss den Haushalt noch dieses Jahr verabschieden. Im März will sich die Regierung dann erneut über den Haushalt beugen.

belga/km

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Ein Kommentar
  1. Carl Schumacher

    Was sind wir doch für ein herrliches Land! Allerhöchster Steuerdruck! Allerhöchste Staatsverschuldung! Bankrotte wallonische Region! Und doch! Doch ist es möglich noch mehr Geld auszugeben und mit einem Defizit von fast einer halben Milliarde Euro pro Jahr in eine neue Legislatur zu starten. Von PS und Ecolo war eigentlich nichts anderes zu erwarten, aber sogar die MR steht mit stolzgeschwelltem Bauch, pardon, stolzgeschwellter Brust da und behauptet dies sei wohl nötig um die Wirtschaft und das Klima zu retten. Wie ist es möglich?

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