Wallonische Frauen verdienen 30 Prozent weniger als Männer

In der Wallonie verdienen Frauen noch immer deutlich weniger als Männer.

Laut Securex sind Frauen öfter lange krank als Männer

Illustrationsbild: Michel Krakowski/Belga

Nach den neuesten Zahlen der wallonischen Statistikbehörde IWEPS bekommen Frauen im Durchschnitt 30 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Außerdem: Familien mit nur einem Elternteil – mit nur einem Einkommen – sind einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Auch hier sind Frauen besonders gefährdet: Mehr als jede fünfte Frau (21 Prozent) ist in der Wallonie von Armut bedroht.

Diese Situation habe sich seit 2005 kaum verändert, stellt die Statistikbehörde fest.

belga/dop

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6 Kommentare
  1. Alfons van Compernolle

    Das selbige wird auch von Frauen in Vlaanderen veroeffentlicht.
    Mit anderen Worten es besteht hier in ganz Belgien ein Handlungsbedarf um diesen ungerechtfertigten Zustand zu beenden.
    Gleiche Arbeit , gleicher Lohn ist angesagt !

  2. Jean-Pierre DRESCHER

    So etwas ist primitivste Rückständigkeit pur im angeblich so zivilisierten Westeuropa. Konsequenterweise kann man dann auch gleich den Islam als politische Religion der muskelbepackten Machomänner im Föderalen Königreich offiziell einführen, wenn man weiter so rückständig bleiben will als Zweiklassengesellschaft nach Geschlecht und sozialer Herkunft.

    Oder am besten gleich wieder „Frauen an den Herd“.

  3. Carl Schumacher

    Man sollte sehr gut darauf sehen wie solche Statistiken zustande kommen. Verdient eine Frau in gleicher Position 30 % weniger als ein Mann oder nimmt man das Einkommen aller Frauen, geteilt durch die Anzahl berufstätiger Frauen und vergleicht es mit dem Einkommen aller Männer, geteilt durch die Anzahl?

  4. Alfons van Compernolle

    Nein, Carl Schumacher !!! Gleiche Arbeit , gleiche Qualifikation, GLEICHER LOHN.
    Das Geschlecht oder ob wo auch immer mehr Maenner oder Frauen leben, spielt dabei keine Rolle etc. !!! Gleiche Arbeit , gleicher Lohn fuer Mann & Frau, dass sollte simple Normalitaet sein , in gleich welchen Land auch immer !

  5. Carl Schumacher

    Nun Herr Compernolle, vielleicht sollten Sie meinen Beitrag erst einmal lesen (verstehendes Lesen) bevor Sie losbrüllen.

  6. joseph ramscheid

    Mit Statistiken kann man alles und das Gegenteil und das Gegenteil vom Gegenteil beweisen. Im Unterrichtswesen z.B. erhalten Männer und Frauen den gleichen Lohn. Glaubt keiner Statistik, die meisten sind nämlich gefälscht oder so zusammengestellt, dass man sich das heraussucht, was einem in den Kram passt.

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