Flandern beginnt Verhandlungen zur Regierungsbildung

In Flandern starten am Montag offiziell die Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regierung. Regierungsbildner Jan Jambon von der N-VA hat die Unterhändler von Christdemokraten und Liberalen einberufen. Die drei Parteien bildeten auch die vorherige Regierung.

Jan Jambon (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

Jan Jambon am 13. August in Brüssel (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

15 Arbeitsgruppen haben in den letzten Wochen an den Inhalten für ein gemeinsames Programm gearbeitet. Beobachter erwarten, dass die Koalitionsverhandlungen schnell zum Ziel führen. Bis zum 23. September, wenn das flämische Parlament aus der Sommerpause zurückkehrt, soll die Regierung stehen.

In der Wallonie kommt das Parlament am 14. September wieder zusammen. Ob bis dahin die neue Regierung steht, ist fraglich. Seit zwei Wochen arbeitet PS-Chef Elio Di Rupo an einem Synthesepapier, das als Grundlage für Koalitionsgespräche mit den Liberalen und Ecolo dienen soll. Es bleibt abzuwarten, ob die Grünen sich damit anfreunden können. Sie sind für eine Regierungsmehrheit nicht notwendig.

rtbf/jp

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