Wegen Salafismus: Homans will Subsidien für Moschee in Löwen stoppen

Die flämische Ministerpräsidentin Liesbeth Homans will die Anerkennung einer Moschee in Löwen zurückziehen. Es geht um die Al-Ihsaan-Moschee in Wilsele.

Liesbeth Homans (Bild: Dirk Waem/Belga)

Liesbeth Homans (Bild: Dirk Waem/Belga)

Homans wirft den Verantwortlichen der Moschee vor, salafistische und radikal-islamische Lehren zu verbreiten. In der VRT sagte Homans, deshalb dürfe die Moschee keine Subsidien mehr erhalten. Salafismus sei gegen westliche Werte und Demokratie gerichtet.

Die Moslemexekutive, die Leitung der Moschee in Löwen und der Gemeinderat müssen jetzt innerhalb von zwei Monaten eine Stellungnahme abgeben. Danach soll eine Entscheidung fallen.

Die Moschee hatte schon im Jahr 2017 für Schlagzeilen gesorgt. Ein Imam hatte dort erklärt, dass Gewalt gegen Frauen in gewissen Fällen gerechtfertigt sei. Er wurde daraufhin entlassen, ist aber seit 2018 wieder in Löwen aktiv.

Ministerpräsidentin Homans hat schon einer anderen Moschee in Beringen die Anerkennung entzogen.

belga/vrt/est

Kommentar hinterlassen
Ein Kommentar
  1. Alfons van Compernolle

    Als „Sozi“ kann und muss ich MP.Homans in dieser Frage nur Recht geben.
    Der Salafismus ist eine enorme Gefahr fuer jegliche demokratische Gesellschaftsordnung. Wohlbemerkt der SALAFISMUS , nicht aber der friedsame Islam ! Mal ehrlich , nicht nur im Koran mit seiner Scharia gibt es moerderische
    Vorschriften, auch in der Bibel, besonders im alten Testament, auf das sich die
    konservativen Israeli’s so gerne beziehen, ist Hinrichtung / Unterdrueckung und Versklavung / Vertreibung, eine zulaessige Methode, welche bis heute Anwendung findet.
    Der Salafismus ist der Versuch unsere Kultur & gesellschaftlichen Normen auch mit Gewalt kaputt zu machen. Er gehoert verboten und eine Einrichtung,
    welche derartiges wie auch immer zulaesst, ebenso !!

Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150