Test-Achats klagt gegen „No show“-Klausel von Air France und KLM

Die Verbraucherschutzorganisation Test-Achats zieht gegen Air France und KLM vor Gericht. Dabei geht es um die "No show"-Klausel der Fluggesellschaften.

Verspärtung wegen einer technischen Panne? Dann haben Fluggäste Anspruch auf Schadenersatz

Illustrationsbild: Robin Van Lonkhuijsen/AFP

Die Klausel besagt, dass ein Kombiticket verfällt, wenn der Reisende einen Teil davon nicht absolviert hat. Wer dennoch weiterreisen will, muss draufzahlen. Die Klausel verstößt nach Angaben von Test-Achats gegen das Verbraucherrecht.

Der Fall kann bei Rundreisen, einer Kombination aus Zug- und Flugreise und selbst bei einem Hin- und Rückflug eintreten. Wenn der Passagier einen Teil der Reise verpasst hat, kann er nicht ohne Aufpreis weiterreisen. Bei einem Langstreckenflug beträgt der Aufpreis bis zu 3.000 Euro. Außerdem kann die Fluggesellschaft den Platz weiterverkaufen, ohne dem Passagier sein Geld zu erstatten.

Andere Fluggesellschaften sind wegen ähnlicher Regeln bereits in Deutschland, Österreich und Frankreich verurteilt worden.

belga/km

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