Zugunglück von Buizingen: Lokführer, SNCB und Infrabel müssen vor Polizeigericht

Wegen des Zugunglücks von Buizingen vor acht Jahren müssen sich der Lokführer, die SNCB und Infrabel vor einem Polizeigericht verantworten. Das hat die Ratskammer von Brüssel am Freitagmittag entschieden.

Ein Gedenkstein erinnert an die Opfer des Zugunglücks

Ein Gedenkstein erinnert an die Opfer des Zugunglücks (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Der Prozess vor dem Polizeigericht von Halle-Vilvoorde soll im Juni beginnen. Der Anwalt des Lokführers wird dann eine Übertragung an ein frankophones Gericht beantragen.

Am 15. Februar 2010 waren auf Höhe von Buizingen ein Regionalzug und ein Intercity zusammengeprallt. 19 Menschen kamen ums Leben. Die Ermittlungen ergaben, dass der Lokführer ein Haltesignal übersehen hatte.

Dass das Dossier sich so lange hinzieht, liegt an den komplizierten technischen Gegebenheiten am Unfallort. Der Lokführer bestreitet, eine rote Ampel überfahren zu haben.

belga/km

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