Antwerpen: Polizei-Patrouille von Jugendlichen bedroht und umzingelt

Im Antwerpener Stadtteil Borgerhout haben mehrere Dutzend Jugendliche am Freitagabend eine Fahrrad-Patrouille der Polizei umzingelt, als diese eine Autofahrerin kontrollierte.

Fahrrad-Patrouille der Polizei

Diese hatte zuvor versucht, sich der Kontrolle zu entziehen und war dann gegen einen Pfahl gekracht. Die Jugendlichen bedrohten die Polizisten und wurden auch handgreiflich bis massive Verstärkung anrückte. Ruhe kehrte erst nach Mitternacht ein.

Zuvor hatte Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever Schlagzeilen mit der Aussage gemacht: „Schauen Sie sich die Fotos der Täter in Barcelona an. Auf der Turnhoutsebaan in Borgerhout begegnen Sie leicht 20 Männern von diesem Typus“. Beobachter schließen nicht aus, dass diese Aussage das Klima verschärft hat.

vrt/belga/fs - Illustrationsbild: Herwig Vergult/BELGA

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7 Kommentare
  1. Jochen Decker

    Da hat Bart de Weaver es mit einer Bemerkung doch tatsächlich geschafft, aus einem Haufen junger hoffnungsvoller Abiturienten, sozial engagierten Mitbürgern, aufstrebenden Eliten und Leistungsträgern unserer Gesellschaft, die sich ehrenamtlich in Gewaltpräventionsprogrammen und freiwilliger Tätigkeit in sozialer Arbeit hervortun, in ein paar primitive asoziale Schläger zu verwandeln.

    Das hat selbstverständlich Erwähnung und Kritik zu finden. Wer will den „Beobachtern“ da nicht beipflichten.

  2. rudi Nikklas

    J.Decker, Gratulation !!!
    der beste Kommenatar seit langem !!!!

  3. Mario Meis

    Was soll der Kommentar, Herr Decker?
    Heißen Sie das auch noch gut, was die Jugendlichen gemacht haben?
    Leider wurde die Nationalität wiedereinmal nicht genannt!
    Wollte uns Herr De Wewer einen Tipp geben?
    Wer waren denn die Attentäter von Barcelona?

  4. rudi Nikklas

    – – – – schade. Herr Decker, dass Ihren Kommentar nicht jeder versteht !
    Nochmal Chapeau für die tollen Formulierungen !!

  5. Jean-Pierre DRESCHER

    Er sucht die Eskalation. Er sucht die Eskalation gegen Minderheiten, gegen sozial benachteiligte, gegen Menschen die Haus und Hof aufgeben mussten und nun vergeblich Nächstenliebe hier zu Lande in einem der reichsten Länder der Welt suchen. Er war irgendwann in stiller Hoffnung auf bessere Zeiten totgeglaubt und doch wie ein finsterer Geist nach Jahrzehnten wiederauferstanden aus dem Gedächtnis dunkler europäischer Geschichte.

  6. rudi Nikklas

    Schauen Sie sich die Fotos der Täter in Barcelona an. Auf der Turnhoutsebaan in Borgerhout begegnen Sie leicht 20 Männern von diesem Typus“. (de Wever)
    Die Täter aus Spanien waren unscheinbar, als nett und integriert von ihrer Umgebung beschrieben.
    UND genau diese Beschreibung passt auf einen Großteil der Antwerpener Zugezogenen. Genau diese Unscheinbarkeit ist doch das Gefährliche: wohin führt ihre Richtung ? Wahre Integration oder gemeiner Terror ??
    . . und genau DAS hat de Wever hinterfragt: diese Unscheinbarkeit .
    Ich bin wahrlich kein Fan von ihm, aber man kann seine Wahrheiten auch nicht ständig ins schlechte Licht stellen, nur um der Opposition Willen ! Da sollte eine gesunde Objektivität schon an den Tag gelegt werden. (das ist in diesem Forum nicht immer der Fall)
    und es NICHT hinzunehmen, dass „eine Gruppe“ Jugendlicher agressiv und handgreiflich gegenüber Polizisten wird. EGAL, was wer gesagt hat und mit welchem Wahrheitsgehalt.
    Ende und aus . . .

  7. Jean-Pierre DRESCHER

    Was habt Ihr eigentlich Probleme mit was angeblich in Antwerpen oder sonst wo jwd los sein soll? In Kanada ist grade ein Sack Reis umgefallen – schlimm. Wohnen wir auf einmal alle in Antwerpen oder was ist das Problem?

    Schließlich stört Straßengewalt in Aachen, Amsterdam oder Köln niemanden hier genausowenig wie, dass die kapitalistische heimische Rüstungsindustrie erst Krieg, Flucht und Vertreibung schafft.

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