Musikfestivals: Lautstärke wird auf 103 dB herabgeschraubt

Veranstalter mehrerer Festivals und Konzerte haben eine Charta unterzeichnet, in der sie sich verpflichten, bestimmte Lärmnormen einzuhalten. Die maximale Lautstärke wird darin auf 103 Dezibel begrenzt.

Veranstalter mehrerer Festivals und Konzerte haben eine Charta unterzeichnet, in der sie sich verpflichten, bestimmte Lärmnormen einzuhalten.

Die maximale Lautstärke wird darin auf 103 Dezibel begrenzt. Für Ohrenärzte ist das allerdings immer noch deutlich zu hoch angesetzt.

140 Personen aus der Musikindustrie haben die Charta bereits unterzeichnet. Dazu gehören die Organisatoren von großen belgischen Sommerfestivals wie Rock Werchter und Pukkelpop.

Auch die Betreiber von Konzertsälen wie Forêt National, Ancienne Belgique und Antwerps Sportpaleis sind dabei.

Besucher der Veranstaltungen erhalten auf Bitte auch Ohrstöpsel. Dazu wird Raum geschaffen, in dem die Musik weniger laut zu hören ist.

Es ist das erste Mal, dass in Belgien eine derartige Initiative ergriffen wird. In Dänemark und den Niederlanden gilt die 103 dB-Grenze schon seit längerem. Frankreich und Großbritannien haben 105 bis 107 dB als Höchstgrenze festgelegt.

vrt/jp/km - Bild: brf/fb

2 Kommentare
  1. Kalleb

    103 db in welcher Entfernung der Lautsprecher? Ich hab den Eindruck, die Angabe ist nicht vollständig.

  2. Ich

    Es ist klar von der „maximalen Lautstärke“ die Rede, die sich aus logischer Konsequenz auf das gesamte Beschallungsfeld bezieht. D.h. nirgendwo, wo Musik zu hören ist, soll es lauter als 103dB werden. Weder direkt vor der Box, noch dahinter, noch am Ende des Geländes/Raumes.