Königspaar reist zu zweitägigem Staatsbesuch nach Kopenhagen

König Philippe und Königin Mathilde starten am Dienstagmorgen zu einem Staatsbesuch nach Dänemark. Auf Einladung von Königin Margarethe nehmen Staatsekretär Pieter De Crem und die fünf Ministerpräsidenten der Teilstaaten an dem dreitägigen Besuch teil.

König Philippe und Königin Mathilde im Gespräch mit Ministerpräsident Oliver Paasch: Paasch wird das Königspaar nach Dänemark begleiten

Archivbild: König Philippe und Königin Mathilde im Gespräch mit Ministerpräsident Oliver Paasch: Paasch wird das Königspaar nach Dänemark begleiten

In Kopenhagen wird das Königspaar am Dienstag zunächst von der dänischen Königin Margrethe, Kronzprinz Hendrik und seiner Frau Mary, sowie von Premierminister Rasmussen empfangen. Die engen familiären und freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem dänischen und dem belgischen Königshaus reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert. Königin Astrid war die Nichte des damaligen dänischen Königs Friedrich dem Achten.

Das Besuchsprogramm ist vor allem auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts fokussiert: nachhaltige Entwicklung, neue Energien, Mobilität, Digitalisierung. Kopenhagen spielt hier eine Vorreiterrolle und hat die digitale Vernetzung und die CO2- neutrale Stadt auf die Prioritätenliste ganz oben gesetzt. Schon 2014 gewann die dänische Hauptstadt den Worlds Smart Cities Award.

Königin Mathilde wird dem UN-Dorf einen Besuch abstatten. Der Bau, Sitz von nicht weniger als acht Institutionen der Vereinten Nationen, ist ebenfalls umweltfreundlich und energiesparend konzipiert worden.

Beide Königspaare werden ebenfalls bei der Eröffnung des belgisch-dänischen Filmfestivals anwesend sein.

Begleitet werden Philippe und Mathilde von Staatssekreträr Pieter De Crem sowie den Regierungschefs der Regionen und Gemeinschaften, darunter Ministerpräsident Oliver Paasch. Außenminister Didier Reynders musste seine Teilnahme an dem Besuch aus Gesundheitsgründen absagen. Zur Delegation des Königspaars gehören auch Vertreter von 34 belgischen Unternehmen sowie Verantwortliche aus den Bereichen Bildung und Wissenschaft.

belga/vk/mh - Archivbild: Kabinett Paasch

Ein Kommentar
  1. Joachim Wahl

    Es ist schon verwunderlich, daß die mitreisenden Verantwortlichen aus Bildung und Wissenschaft den hahnebüchenden Unsinn einer CO2-freien Stadt mittragen. Dies bedeutet, daß man eine sauerstofffreie Stadt hätte, in der die Menschen dem Erstickungstod ausgesetzt sind. Wieviel Schwachsinn ist eigentlich in Politik und Königshaus erlaubt?