Kommentar

Kommentar: Energiekrise? Alles schon mal dagewesen!

Fieberhaft wird nach Möglichkeiten gesucht, die Energiekrise zu lösen oder zumindest ihre Auswirkungen abzumildern. Über einzelstaatliche Maßnahmenpakete hinaus ruhen die Hoffnungen auf gemeinsamen europäischen Positionen. Vielleicht lohnt auch ein Blick in die Vergangenheit. Mehr ...

Kommentar: Keine Zeit zu verlieren!

Auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat mit dem 1. September wieder die Schule angefangen. In diesem Jahr drei Tage nach dem Schulstart in der Französischen Gemeinschaft, die ihren Schulkalender umgekrempelt und die langen Sommerferien gekürzt hat. In der DG wartet man ab. Dabei gibt es doch keine Zeit zu verlieren. Mehr ...

Von Kapitänen, Passagieren und Sturm – ein Kommentar zur Energiekrise

Die hohen und immer weiter steigenden Energiepreise sorgen täglich für viele Negativschlagzeilen. Ein Ende der Teuerungen ist nicht in Sicht. Premier De Croo sprach diese Woche sogar von fünf oder sogar zehn schwierigen Wintern, die Belgien bevorstehen werden. Worte, die De Croo sich so, wie er sie gesagt hat, hätte sparen können - die aber trotzdem etwas Gutes hatten. Mehr ...

Kommentar: Wehret den Anfängen, immer und immer wieder!

Die Medienberichterstattung in Belgien und vor allem in Flandern ist diese Woche von einer Veranstaltung bestimmt worden, die nun doch nicht über die Bühne gehen soll. Als Teil der flämisch-nationalistischen „Ijzerwake“ war ein Musikfestival geplant - mit Auftritten, die dem rechtsextremen Milieu zugeordnet wurden. Mehr ...

Kommentar: Die Frage nach der Priorität

Das Diabetes-Präparat Ozempic ist zurzeit nur noch schwer in belgischen Apotheken zu bekommen. Grund dafür ist, dass Ozempic auch von Menschen gekauft wird, die gar nicht unter Diabetes leiden, sondern lediglich abnehmen wollen. Diese Meldung hat Anfang der Woche für einiges Aufsehen gesorgt. Mehr ...

Kommentar: Schluss mit Kotau – über die Kritik am Taiwan-Besuch von Nancy Pelosi

Was für eine Woche in geopolitischer Hinsicht: Erstmals seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat wieder ein Schiff mit Getreide den Hafen von Odessa verlassen. Ein Hoffnungsschimmer? Dafür setzte auf der anderen Seite des Globus Säbelrasseln ein, weil die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses bei ihrer Asien-Reise einen hochpolitischen Abstecher nach Taiwan machte. Sie tat Recht daran, den chinesischen Drohungen nicht nachzugeben. Mehr ...

Kommentar: Energie – Wo bleibt das Gefühl der Dringlichkeit?

Die 27 EU-Mitgliedsstaaten haben sich darauf geeinigt, 15 Prozent weniger Gas zu verbrauchen. Auf freiwilliger Basis wohlgemerkt. Und mit sehr, sehr vielen Ausnahmen. Darunter auch für Belgien. Ob das klappt oder nicht, wird die Zukunft zeigen müssen. Aber das Signal, das der Bevölkerung hier gegeben wird, ist in jedem Fall bedenklich. Mehr ...

Der Kommentar: Welle der warmen Worte gegen eisige Erinnerungen

In dieser Woche hat auch in Ostbelgien ein Thema die Berichterstattung mit beherrscht, das im Grunde aber ohne Überraschungen ausgekommen ist. Zum Jahrestag der Flutkatastrophe gab es in der Provinz Lüttich - wie zu erwarten - eine ganze Reihe von Gedenkfeiern. An symbolischen Akten kein Mangel. Doch es bleibt nicht nur die Erinnerung, sondern noch viel zu tun. Mehr ...

Kommentar: Iran-Deal – Unrechtsstaaten nicht legitimieren

An innerbelgischen politischen Kontroversen mangelt es ja eigentlich fast nie. Diese Woche ist aber eine dabei, die weit über die Landesgrenzen hinaus hohe Wellen schlägt. Die Rede ist vom sogenannten "Iran-Deal": Am Mittwoch hatte der zuständige Kammerausschuss grünes Licht gegeben für einen Gesetzesentwurf, der die Überstellung von rechtskräftig verurteilten Gefangenen zwischen Belgien und dem Iran erlauben soll. Kritiker befürchten aber, dass das Belgien erpressbar machen wird. Das ist aber längst nicht der einzige Grund, den "Deal" kritisch zu sehen. Mehr ...