Kommentar

Kommentar: Bloß nicht alles nachplappern

Der Unmut gegen die Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise verschafft sich zusehends Gehör. In Brüssel ist am Sonntag eine Protestaktion geplant, an der auch Ostbelgier teilnehmen wollen. Dieselben machen auf weitere Aktionen, etwa in Berlin, aufmerksam. Und teilen ihre eigene Sicht der Dinge in sozialen Medien. Das kann sehr aufschlussreich sein. Man sollte es sich aber schon genauer anschauen. Mehr ...

Kommentar: Fünf Freunde und viele Fragezeichen

Die rasant steigende Zahl von nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus hat diese Woche zu verschärften Maßnahmen geführt. Vor allem wurden die sogenannten Kontaktblasen deutlich verkleinert - und private Feiern über diesen eng umrissenen Kreis hinaus so gut wie ausgeschlossen. Es bleiben aber viele Fragezeichen. Mehr ...

Kommentar: Von Königen und Kaisern

Corona bestimmt weiterhin die Schlagzeilen. Aber im Schatten der Corona-Krise entwickelte sich in den letzten Tagen mehr als nur ein Funken Hoffnung, dass eine Regierungsbildung in absehbarer Zeit doch noch klappen könnte. Am Montag hatte König Philippe Paul Magnette (PS) und Bart De Wever (N-VA) offiziell mit der Mission beauftragt, Verhandlungen über die Bildung einer Föderalregierung aufzunehmen - wenn möglich mit einer möglichst breiten Mehrheit im Parlament. Der Wille, Feuer und Wasser zu versöhnen, ist endlich da, sagt Manuel Zimmermann in seinem Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Die Bürger sind corona-müde – der Staat aber auch

Die Corona-Neuinfektionen steigen wieder in Belgien. Und das so stark, dass die nächste Lockerungsphase warten muss - mindestens bis nächste Woche. Dann erst will der Nationale Sicherheitsrat entscheiden, ob wir im Kampf gegen das Virus die Zügel anziehen müssen oder lockern können. Diese Woche hat aber auch gezeigt: Bürger und Staat sind corona-müde, findet Olivier Krickel in seinem Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Reiseampel und Maskenpflicht – Corona nimmt wieder Fahrt auf

Nun kommt sie also doch, die Maskenpflicht in Belgien - und das auf einmal schneller als gedacht. Mitten in der Urlaubszeit hat sich die Politik auch ein Ampelsystem ausgedacht, um zu verhindern, dass die Epidemie durch Urlaubsrückkehrer wieder aufflammt. Corona nimmt also wieder Fahrt auf, wenn auch bislang nur im öffentlichen Diskurs. Mehr ...

Kommentar: Die (scheinbar) unmögliche Regierungsbildung

Vor über 400 Tagen haben wir gewählt. Und eine wirklich handlungsfähige Regierung mit einer "echten" Mehrheit im Parlament ist nach wie vor nicht in Sicht. Gerade erst haben sich ja sogar die aktuellen Regierungsparteien überworfen. Eine Regierungsbildung scheint in diesem Land inzwischen unmöglich geworden zu sein. Mehr ...

Kommentar: Darf’s ein bisschen mehr sein?

Der Blick zu unseren deutschen Nachbarn zeigt, dass die Epidemie nicht vorbei ist. Und damit auch der Rückgriff auf Mittel wie einen Lockdown - mit Menschen, die hinter Bauzäunen weggesperrt werden. Der Skandal liegt gar nicht einmal so sehr in der Frage, wie das geschehen konnte. Skandalös ist, dass die gravierenden Missstände in der Fleischindustrie erst jetzt wahrgenommen werden. Mehr ...

Kommentar: Lasst die Standbilder stehen!

Besudelt, enthauptet, vom Sockel gestoßen - oder gleich ins Meer gekippt: Standbilder von historischen Akteuren des Kolonialismus erfahren gerade die Wut von Demonstranten - ob in Belgien, Großbritannien oder den USA. Nach dem Motto: Weg damit! Dabei wäre es nützlicher, sie stehen zu lassen, findet Stephan Pesch im Wochenkommentar. Mehr ...

Kommentar: Schengen schützen – nur: vor wem?

Es ist einer dieser seltsamen Zufälle: Am Sonntag wird, unter anderem am Dreiländerpunkt bei Gemmenich, der 35. Jahrestag des ersten Schengen-Abkommens gefeiert. Am Tag darauf werden fast alle innereuropäischen Grenzübergänge wieder geöffnet. Die vergangenen Wochen haben den Wert eines grenzenlosen Europas in einem neuen Licht erscheinen lassen. Aber, wo fangen die Grenzen an und wo hören sie auf? Mehr ...