Kommentar

Kommentar: Die Impfung als Gewissensfrage

Vor einem Jahr ist in Belgien der erste Fall einer Infektion mit dem damals neuartigen Coronavirus registriert worden. Seit einem Monat wird auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft gegen dieses Virus geimpft. Dem Vernehmen nach liegt die DG ganz gut im Zeitplan, wobei das von den Impfstofflieferungen abhänge. Noch ehe die nächsten Risikogruppen an der Reihe sind, stellt sich die Frage nach der Impfbereitschaft - eine Gewissensfrage. Mehr ...

Die entlarvende Schlacht um Impfstoffe – ein Kommentar

Thema Nummer eins war in dieser Woche die Impfkampagne, oder besser gesagt: die anhaltende Polemik um das zu langsame Tempo, die verzögerten Lieferungen und die tatsächlichen oder angeblichen Verantwortlichen. Einige machen die EU für die Pannen verantwortlich, die EU-Kommission selbst geht auf Konfrontationskurs mit den Herstellern. Das allgemeine Gezeter schafft aber allenfalls unnötige Verwirrung. Mehr ...

Kommentar: Der Weg ist (nicht) das Ziel

Mit dem Schnee der letzten Wochen waren vermehrt Touristen im Hohen Venn unterwegs - teilweise zu viele. Die Zufahrtsstraßen wurden geschlossen, mit mäßigem Erfolg. Touristen kamen weiterhin und sorgten teilweise für ein übervolles Venn. Wo soll das hinführen? Mehr ...

Kommentar: Durchhalten heißt die Parole

Das Thema Corona wird uns noch eine ganze Zeit lang beschäftigen. Nach dem verheißungsvollen Jahreswechsel und dem Start der Impfkampagne ist klar: Die steigende Zahl von Neuinfektionen und die Angst vor sich schneller verbreitenden Virusvarianten trüben die leisen Hoffnungsschimmer. Durchhalten heißt die Parole. Mehr ...

Kommentar: Sturm auf die Demokratie

Es gäbe in dieser ereignisreichen ersten Woche des Jahres genügend Dinge zu kommentieren: vom Start der Impfkampagne bis zum Kommunikations-Hickhack um die Schließung des Hohen Venns. Über allem stehen aber die Bilder vom Sturm auf das Kapitol in Washington - als das Vermächtnis des scheidenden Präsidenten Donald Trump. Mehr ...

Kommentar: Optimismus als moralische Pflicht

Laut einer Umfrage, die Anfang dieser Woche veröffentlicht wurde, wollen sich acht von zehn Belgiern an die strengen Auflagen zu den Festtagen halten. Gleichzeitig wurden bei unseren Nachbarn in Deutschland und den Niederlanden die Zügel deutlich angezogen. Während die Infektionszahlen auch bei uns wieder steigen. Kein Anlass also für Entwarnung, aber auch nicht zum Trübsal blasen. Mehr ...

Kommentar: Wem Gott ein Amt gibt …

Im emotionalen Italien ist wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit zum Jahresende schon von "Weihnachtsdiktatur" die Rede. In Belgien musste Premierminister Alexander De Croo alle zur Räson rufen, die darauf hofften, dass an dem Beschluss von vergangener Woche noch einmal gerüttelt wird: Es werde keine weitere Lockerung der Besuchsbeschränkung geben. Das müssen auch diejenigen Politiker akzeptieren, die sich vom Beschluss des Konzertierungsausschusses distanziert haben. Mehr ...

Kommentar: Türchen auf, Türchen zu …

Selten waren mit der Vorweihnachtszeit so viele Erwartungen verbunden wie in diesem Jahr: Statt „alle Jahre wieder“ heißt die bange Frage: Was geht und was nicht? Auch in Sachen Weihnachtsgeschäft. Wieder hängt vieles von uns selbst ab. Mehr ...

„Strom“-Schnelle: Hoffentlich endlich eine geradlinige Energiepolitik – Ein Kommentar

In dieser Woche hat neben der Corona-Krise auch ein anderes Thema für Schlagzeilen gesorgt: die Energiepolitik. Das allerdings ist auch ein leidiges Problem. Seit mindestens 20 Jahren legt Belgien hier einen lupenreinen Schleuderkurs hin - insbesondere beim längst beschlossenen Atomausstieg, der in regelmäßigen Abständen wieder in Frage gestellt wird. Vielleicht ist damit bald Schluss: Jetzt scheint AKW-Betreiber Engie-Electrabel selbst den Atomstrom-Stecker gezogen zu haben. Hoffentlich ist das endlich der Beginn einer geradlinigen Energiepolitik mit Vision. Mehr ...