Kommentar

Kommentar: Corona braucht klare Ansagen

Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus hat nun also zu weitreichenden Maßnahmen geführt - in Belgien und im benachbarten Ausland. Experten und Entscheidungsträger sind sich einig, dass sie damit vor allem eines erreichen wollen: Zeit gewinnen. Und so die Kontrolle behalten. Es ist müßig darüber nachzudenken, ob diese Maßnahmen früher hätten ergriffen werden sollen. Oder ob sie verhältnismäßig sind. Wenn sie etwas bringen sollen, müssen wir uns daran halten. Mehr ...

Kommentar: Die Stimmen der Vernunft

Das neuartige Coronavirus ist, wie zu erwarten, weiter auf dem Vormarsch. Wobei Länder und Regionen sehr unterschiedlich betroffen sind. Auch die Behörden reagieren angesichts der ungewissen Entwicklung und je nach Lage unterschiedlich. Die wichtigste Maßgabe bleibt: Ruhe bewahren! Mehr ...

Kommentar: Achtung, Ansteckungsgefahr!

Das Coronavirus ist uns in dieser Woche nähergekommen: Nicht nur dass Wintersportler in Norditalien mit ihm konfrontiert wurden und eine Familie aus Hergenrath zu den Urlaubern gehört, die in ihrem Hotel auf Teneriffa unter Quarantäne gesetzt wurden. Es traten auch erste Fälle in unmittelbarer Nähe, bei Heinsberg auf. Wie sollen wir darauf reagieren? Jedenfalls nicht, indem wir uns verrückt machen lassen. Mehr ...

Kommentar: Ehre, wem Ehre gebührt

Als ob wir keine anderen Sorgen hätten! Keine Regierung in Sicht, Coronavirus im Anmarsch, unliebsame Winterstürme, die sich in schöner Regelmäßigkeit abwechseln. Und nun auch noch das: Empörte Zeitgenossen regen sich darüber auf, dass Politiker auf Gemeinde- und Gemeinschaftsebene geehrt wurden. Wo gibt es denn so was? Zum Glück haben wir den Karneval. Zwischen offizieller Schlüsselübergabe und Prinzenempfang stellt sich die Frage: Wieviel der Ehre darf's denn sein? Mehr ...

Kommentar: Wie hast du’s mit der Religion?

Die Welt wappnet sich gegen das Corona-Virus, Donald Trump steuert zielsicher auf sein zweites Präsidentenmandat zu und in Thüringen lassen sich die bürgerlichen Parteien von der AfD vorführen. Inmitten all dieser Aufregerthemen hat sich in Ostbelgien diese Woche - wie aus heiterem Himmel - ein anderes „heißes Eisen“ durchgesetzt: der Religionsunterricht. Ausgangspunkt für den lebhaften Austausch war ein sogenannter „Gastkommentar“ von Isabelle Weykmans. Und schon das lohnt ein genaueres Hinsehen, findet Stephan Pesch in seinem Kommentar: Mehr ...

Kommentar: Goodbye and Good Luck

Zwischenzeitlich hätten wir es fast nicht mehr für möglich gehalten, aber jetzt ist er da: der Brexit. Auch wenn die Auswirkungen noch nicht von heute auf morgen spürbar werden. Müssen wir als Kontinentaleuropäer diesen Abschied auf Raten nun bedauern? Nein, müssen wir nicht. Jedenfalls nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Mehr ...

Kommentar: Angriff im Rückwärtsgang

Informator Georges-Louis Bouchez träumt vom Einheitsstaat. Damit hat er Freund und Feind überrascht. Das jetzt in der Zeitschrift Wilfried veröffentlichte Interview mit dem MR-Präsidenten wurde zwar schon im Dezember geführt. Doch da war Bouchez bereits zum Informator ernannt worden. Seine Aussagen im Interview stehen im diametralen Gegensatz zu der Richtung, in die eine Regierungsbildung momentan hinzuführen scheint. Für viele sieht das nach einem Sprung ins Fettnäpfchen aus. Doch vielleicht steckt sogar Kalkül dahinter, meint Manuel Zimmermann in seinem Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Geburtsort Eupen: Was „Heimat“ leistet und sich leisten kann

Auf der Entbindungsstation am Eupener Krankenhaus kommen zu wenige Kinder zur Welt. Dadurch kann die Station nicht rentabel arbeiten und sollte deswegen geschlossen werden. Diese Schlussfolgerung einer Studie hat im Eupener Land hohe Wellen geschlagen. Ein Problem, das mehr Bestandteile hat als nur Medizin und Ökonomie. Mehr ...

Kommentar: Zweimal 50 Jahre Ostbelgien

Die 100-jährige Zugehörigkeit des Gebietes der heutigen Deutschsprachigen Gemeinschaft zu Belgien wird auf vielfältige Weise begangen. Nach dem Besuch des Königs vor knapp einem Jahr im PDG und dem offiziellen Festakt im Senat feiert man in Kelmis die Tatsache, dass das frühere Neutral-Moresnet schon mit dem 10. Januar 1920 Belgien zugeschlagen wurde. Es gibt aber auch genügend Anlass, die Geschichte von "100 Jahre Ostbelgien" differenziert zu betrachten. Mehr ...