Kommentar

Kommentar: Asoziales Verhalten in den sozialen Medien

Wie sozial sind sie eigentlich die "sozialen Medien"? Diese Frage stellt sich immer dann, wenn auf Kanälen wie Facebook, Twitter & Co die Emotionen hochkochen. Genau darauf, auf Emotionalität, beruht das Geschäftsmodell dieser höchst lukrativen Datenumschlagplätze mit Namen "Social media". Gerade die vergangene Woche hat gezeigt, dass sie auch Schauplätze für asoziales Verhalten sein können. Mehr ...

Kommentar: AS Eupen vor der neuen Saison

Die AS Eupen startet mit großen Erwartungen in die neue Saison. Ein neuer Trainer und zahlreiche Spielertransfers haben für Aufbruchstimmung am Kehrweg gesorgt. Mehr ...

Brüssel ist (leider) nicht Belgien – Ein Kommentar

Die Region Brüssel hat eine neue Regierung. Die Regierungsbildung in der Hauptstadt war aber von erheblichen Spannungen begleitet. Einige haben versucht, von außen auf den Prozess einzuwirken, angeblich um zu verhindern, dass die Verhandlungen auf den anderen Machtebenen wegen Brüssel gestört werden könnten. Doch wer das tut, der hat das Prinzip "Bundesstaat" nicht verstanden. Mehr ...

Kommentar: Wer im Glashaus sitzt …

Die Nachricht ist eingeschlagen wie eine Bombe, wobei der Zeitpunkt nicht zufällig gewählt war: Nach der öffentlichen Diskussion um den Verkehrsunfall, den er unter Alkoholeinfluss verursacht hatte, wurde der NVA-Politiker Kris Van Dijck als Übergangspräsident des flämischen Parlaments von neuen Anschuldigungen getroffen, bei denen es um seine Beziehung zu einer Escort-Dame und um möglichen Sozialbetrug ging. Sein rascher Rücktritt war die einzig richtige Konsequenz, findet Stephan Pesch im Wochenkommentar: Mehr ...

Kommentar: Wer bestimmt denn nun in Europa?

Es war der Überraschungscoup der Woche: Im Ringen um die Spitzenposten in der EU konnte sich Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron mit seinen Vorbehalten gegen das Prinzip der Spitzenkandidaten durchsetzen. Und präsentierte für den Vorsitz der Kommission mit Ursula von der Leyen eine deutsche Kandidatin aus dem konservativen Lager. Kritiker sprechen von Hinterzimmerpolitik und Demokratiedefizit. Vielleicht steckt dahinter auch nur Pragmatismus. Mehr ...

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Die Unterzeichnung des Vertrages von Versailles hatte natürlich nicht nur für die Bevölkerung im heutigen Ostbelgien wegweisenden Charakter. Die hundertste Wiederkehr des historischen Ereignisses im Spiegelsaal von Versailles sollte aber gerade hier Anlass geben für eine Selbstbeobachtung unter neuen Vorzeichen, findet Stephan Pesch in seinem Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Wer vertritt hier eigentlich wen?

Seit dieser Woche sind nun alle Parlamente auf den unterschiedlichen Ebenen des Landes eingesetzt. Abgesehen von der Deutschsprachigen Gemeinschaft, wo es besonders schnell ging, steht die Bildung von Regierungen noch aus. Geschworen wurde überall auf die Verfassung. Und damit auf ein durchaus zwiespältiges Verhältnis zwischen Wähler und Abgeordneten, meint Stephan Pesch im Kommentar. Mehr ...

In der Populistenfalle – Ein Kommentar

"Irrungen und Wirrungen", so könnte man das politische Geschehen der letzten Wochen zusammenfassen. Das Wahlergebnis vom 26. Mai hat für komplizierte Verhältnisse gesorgt und macht die Suche nach neuen Mehrheiten schwierig. Das Tragische dabei ist: Populistische und extremistische Kräfte sind inzwischen in der Position, eine Situation zu schaffen, die sie nur noch stärker machen wird. Mehr ...

Kommentar: Die fünfte Gewalt

Da konnte die Regierung noch so schnell gebildet sein - die Diskussion über den Wahlausgang in Ostbelgien dauert an: beim Bäcker, auf der Arbeit oder bei der Kinderkommunion. Und vor allem im Internet! Hier taucht häufiger der Begriff von der "fünften Gewalt" auf, als Pendant zur vierten Gewalt, für die die klassischen Medien stehen. An die neue Rollenaufteilung müssen sich alle noch gewöhnen, findet Stephan Pesch in seinem Kommentar. Mehr ...