Kommentar

Kommentar: DG muss an ihren Aufgaben wachsen

Am Rednerpult des PDG war (wieder einmal) von "Meilenstein" die Rede, von einer "Sternstunde", von "Geschichte schreiben", von einem "epochalen Charakter". Und tatsächlich ist die Übertragung des Befugnispaketes aus Raumordnung, Wohnungswesen und von Teilen der Energiepolitik ein bedeutender Schritt beim Ausbau der Autonomie der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Das wallonische Parlament muss noch seine Zustimmung geben, was bis Ende der Woche über die Bühne sein sollte. Inwiefern die Übertragung bahnbrechend sein wird, hängt vor allem von der Umsetzung ab. Mehr ...

Kommentar: Der Monat der Wahrheit

In genau einem Monat wissen wir, wenn alles glatt läuft, wohl Bescheid - zumindest in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, wo wieder am Computer gewählt wird. Gleich vier Wahlen stehen an. Da sollten wir uns vor programmatischen Visionen und Absichtserklärungen kaum noch retten können. Abgesehen von Umfragen, konzertierten Leserbriefen oder Social-Media-tauglichen Auftritten ist es aber verdächtig ruhig, findet Stephan Pesch in seinem Wochenkommentar. Mehr ...

Kommentar: Die Kirche im Dorf lassen

Der Großbrand in der Kathedrale Notre Dame in Paris ist in der Nacht zum Dienstag gelöscht worden. Die Diskussion über die Reaktionen, die er ausgelöst hat, schwelt weiter - in Leserbriefspalten, in Meinungsforen oder in den Social-Media. Losgelöst von der verständlichen Betroffenheit - in die eine oder andere Richtung - wirft diese Diskussion interessante Fragen auf, die über die Rettung und den Wiederaufbau des historischen Gebäudes hinausgehen. Mehr ...

Und sie kann es doch! – Ein Kommentar

Über den Brexit ist schon viel geschrieben worden. Wahrscheinlich mehr als über jedes andere Thema der letzten Jahre, höchstens noch übertroffen von Donald Trump. Beim Brexit wurden die Ursachen und die Folgen schon tausendfach durchanalysiert, und jede neue Entwicklung zieht nie enden wollende Gedankenspiele, Kommentare und Szenarien nach sich. In seinem Kommentar stellt Volker Krings fest: Die EU hat ausnahmsweise mal die geringste Schuld an diesem Shakespeare-Drama. Sie sollte die Gunst der schweren Stunden allerdings auch nutzen, um gestärkt aus der Krise hervor zu treten. Mehr ...

Kommentar: Nutzen wir das Klima für Veränderung!

Das geplante Klimagesetz ist geplatzt. Dabei erhielten die Klimaaktivisten noch Schützenhilfe von ganz oben: Laut einem Bericht der Vereinten Nationen waren im vergangenen Jahr mehr als 60 Millionen Menschen von Extremwetter betroffen. Der Bericht sei ein "Weckruf", sagte UN-Generalsekretär António Guterres. Es ist Zeit, das Klima für Veränderung zu nutzen. Mehr ...

Terroranschläge: Sind wir zu abgestumpft? Ein Kommentar

Christchurch und Utrecht - zwei Städte, die weiter voneinander nicht entfernt sein könnten. Christchurch in Neuseeland, Utrecht in den Niederlanden. Beide Städte haben jetzt eine traurige Gemeinsamkeit: Anschläge haben in den vergangenen Tagen die Bevölkerung beider Länder erschüttert. Und auch den Belgiern kommen in diesen Tagen wieder schreckliche Bilder in den Kopf. Drei Jahre ist es her, dass Brüssel von Terroranschlägen getroffen wurde. Was machen diese Anschläge mit uns? Sind wir mittlerweile abgestumpft? Der Wochenkommentar von Lena Orban. Mehr ...

Kommentar: Klima eint Menschen weltweit – wie schön!

Der 15. März ist von der internationalen Schülerbewegung "Youth for Climate Action" zu einem weltweiten Streiktag erklärt worden - um Raum zu geben für zahlreiche Aktionen, in denen eine bessere Politik zum Erhalt des Klimas auf der Erde gefordert wird. Auch in Belgien waren wieder einmal mehrere tausend meist junge Menschen auf der Straße. Mehr ...

Grenzenlose Geschmacklosigkeit – ein Kommentar

Der Karneval von Aalst ist inzwischen ebenso berühmt wie berüchtigt. Diesmal hat es der Karneval von Aalst sogar in die internationale Presse geschafft: Auf einem Festwagen waren Puppen zu sehen, die orthodoxe Juden darstellen sollten, die aber fast eins zu eins aus der Nazizeit hätten stammen können. "Alles hat Grenzen", aber man sollte dennoch keine neuen Grenzen setzen. Mehr ...

Der Wähler, das unbekannte Wesen – Ein Kommentar

In 86 Tagen geht es an die Urnen - am 26. Mai wird gewählt. Doch will der Wahlkampf irgendwie noch nicht so richtig in Gang kommen. Zwar versuchen die Parteien, sich von den jeweiligen Gegnern abzugrenzen, sie auch möglichst zu ärgern. Keiner vermag es aber bislang, wirklich mal ein Thema zu setzen. Mit Ausnahme der Schüler vielleicht, die dafür sorgen, dass nach wie vor viel über den Klimaschutz geredet wird. In jedem Fall steigt die Nervosität; und darunter leidet leider oft die politische Debatte. Die Lösung wären jetzt schlicht und einfach konkrete Inhalte, meint Roger Pint in seinem Kommentar. Mehr ...

Schluss mit der Scheinheiligkeit!

In Rom hat Papst Franziskus Bischöfe und Kardinäle zu einem Gipfel um sich versammelt: ein noch nie dagewesenes Spitzentreffen zum Thema sexueller Kindesmissbrauch. Es geht darum, Missbrauch zu verhindern und die lange praktizierte Vertuschung solcher Fälle zu bekämpfen. Mehr ...