Von Beginn an sprach Trainer Bruno Pinheiro von einem "Findungsprozess", da zahlreiche neue Spieler integriert werden mussten. Dieses Argument war zu Saisonbeginn nachvollziehbar, doch über die gesamte Spielzeit hinweg fehlte der Mannschaft vor allem eines: Konstanz. Zu selten gelang es der AS, das Potenzial auf den Platz zu bringen. Wirklich starke Auftritte waren aus Sicht der Fans Mangelware, stattdessen wechselten sich ordentliche Leistungen immer wieder mit ernüchternden Rückschlägen ab.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Wenige Lichtblicke, zu viel Inkonstanz und das Ziel deutlich verfehlt. Gerade für die Anhänger ist das enttäuschend, denn nach dem Abstieg hatte man sich eine klare Reaktion und einen Angriff auf die oberen Plätze erhofft.
Auch die Wintertransfers konnten keine entscheidende Wende bringen. Kikas hatte – abgesehen von seinem Hattrick gegen Jong Gent – insgesamt einen schweren Stand und blieb vieles schuldig. Zague, immerhin mit Champions-League-Erfahrung aus Kopenhagen gekommen, bekam nur selten die Gelegenheit, sein Können zu zeigen. Und Mashaal blieb praktisch ohne Wirkung, ohne nennenswerte Akzente zu setzen.
"Abgerechnet wird am Schluss" hatte Bruno Pinheiro immer wieder betont. Nun ist der Schluss da – und die Bilanz fällt ernüchternd aus. Das angestrebte Ziel wurde verpasst, weil die Aufgabe offenbar schwerer war als gedacht.
Nun richtet sich der Blick nach vorne. Mit der Übernahme durch QSI stellt sich die Frage, ob ab der kommenden Saison der Wiederaufstieg ernsthaft in Angriff genommen werden kann. Klar ist aber auch: Der Weg zurück in die 1. Division A wird alles andere als einfach. Die Challenger Pro League ist kein Selbstläufer – das hat die AS Eupen in dieser Saison schmerzhaft erfahren müssen.
Christophe Ramjoie
Die Saison der AS Eupen endet nicht mit einer großen Enttäuschung, die ganze Saison der AS Eupen war eine einzige Enttäuschung!!
Ich bin schon über 50 Fan der as Eupen und werde es auch bleiben..aber das was man diese Saison gesehen hat war noch mehr als Enttäuschung leider...denke das es nächste Saison besser wird..
Wirklich schlechteste Saison aller Zeiten. Selbst bei Abstiegen hat man mehr gesehen als in dieser Saison ohne Taktik, Einsatz. Nicht einmal Einsicht zur ständigen Fehleinschätzung, kein Versuch einer Änderung nach vielen Misserfolgen. Keine Jugendförderung, nicht einmal Interesse 1 Spiel der U23 life anzusehen. Nur eigene Talente missachtet, vergrault auf die Bank oder Tribüne verbannt, obwohl sie auf dem Platz gute Leistungen, Spielfreude gezeigt hatten.
Resultat in 34 Spielen 47 Punkte erzittert fast ohne Jugendspieler.
In der bereits sehr schwachen Vorsaison 24/25mit mehr jüngeren Spielern in nur 30 Spielen 41 Punkte trotz 10 Transfers. Die neue Führung ist verpflichtet mit dem harten Besen zu kehren. Wir wünschen uns einen sauberen Anfang mit jungen motivierten, Lauf freudigen, schnellen, auch eigenen talentierten Spielern.