Mehr als 50 Konzerte beim Festival „Vibrations“ in Malmedy

In Malmedy steigt Mitte des Monats das Musikfestival "Vibrations". Vom 18. bis zum 21. August gibt es über die Stadt verteilt mehr als 50 Konzerte - bei freiem Eintritt. Die Veranstalter rechnen mit 15.000 bis 20.000 Besuchern.

Malmedy - Place Albert (Bild: Julien Claessen/BRF)

Auch auf der Place Albert werden Konzerte geboten (Bild: Julien Claessen/BRF)

Das Festival „Vibrations“ in Malmedy feiert seine mittlerweile 13. Auflage – und die soll nach den Corona-Einschränkungen wieder so normal wie möglich laufen. Mehr als 50 Konzerte werden Mitte des Monats geboten, an vier Tagen und über die Stadt verteilt.

Zu den vielen Acts zählt auch Rapper Daos. Er wird am Donnerstag, dem 18. August, auf der Hauptbühne in seiner Heimatstadt praktisch den Startschuss geben. Daos, der seinen bürgerlichen Namen lieber für sich behält, ist nicht zum ersten Mal beim Festival „Vibrations“ dabei – bisher habe er aber eher die Gastrolle eingenommen, erzählt er.

Diesmal könne er mit seinem eigenen Programm zeigen, was ihm die Musik bedeute, wie er durch sie ausdrücken könne, was ihm sonst schwerfalle.

Rapper Daos bei der Vorstellung des Festivals "Vibrations"

Rapper Daos bei der Vorstellung des Festivals „Vibrations“ (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Für die Veranstalter des Festivals um Jean Steffens ist es eines der vorrangigsten Anliegen, Künstlern aus der Region eine Bühne zu geben. Ganz nebenbei ziehen die Lokalmatadoren auch Publikum aus ihrem Umfeld an, so Jean Steffens.

Nach dem Donnerstag, der sich vor allem an jüngere Festivalbesucher richtet, liegt der Schwerpunkt am Freitagabend auf Coverbands: „Abbey Road“ für die Beatles oder „Mother Mercury“ für Queen. Topact am Samstag sind „Emile et Images“, während der Sonntag dann wieder ein Programm für die ganze Familie bereithält.

Die Veranstalter rechnen mit 15.000 bis 20.000 Besuchern aus der näheren und weiteren Umgebung. Für Organisator Jean Steffens macht die musikalische Vielfalt den besonderen Reiz des Festivals aus – und, dass alle Konzerte bei freiem Eintritt stattfinden. Und vielleicht lernt der ein oder andere ja etwas kennen und schätzen, was ihm bis dahin noch nicht so vertraut war.

Stephan Pesch