Andromache vertritt Zypern beim ESC 2022

Am Donnerstag wird in Turin das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest bestritten. Mit dabei ist auch Jérémie Makiese aus Belgien, der unter anderem gegen Andromache, die Vertreterin von Zypern, antritt.

Andromache (M.) am 8. Mai in Turin (Bild: Marco Bertorello/AFP)

Andromache (M.) am 8. Mai in Turin (Bild: Marco Bertorello/AFP)

Andromache wurde als Griechin am 12. Oktober 1995 in Burbach bei Siegen geboren und kann deshalb auch ein bisschen Deutsch. „Mein Papa hat dort gearbeitet, deswegen waren wir in Burbach.“ Mit neun ist sie in den westgriechischen Ort Lechenna gezogen. Dort fühlt sie sich richtig wohl. „Wir haben wunderschöne Strände und leckeres Essen. Alles ist sehr hübsch dort.“ In Athen hat sie dann wiederum Deutsch studiert. „Ich habe deutsche Sprache studiert, aber ich habe es nicht beendet.“

Bei der 26-Jährigen spielte die Musik in ihrer Familie immer schon eine große Rolle. „Mein Papa, meine Mama und meine Schwester haben alle eine gute Stimme. Wir haben die ganze Zeit zusammen gesungen. Und hier bin ich jetzt.“

2015 war Andromache bei „The Voice Greece“, also in Griechenland, mit dabei. „Es war eine gute Gelegenheit, der Welt zu zeigen, was ich musikalisch mache, nachdem ich vorher nur im Badezimmer gesungen habe.“ Dann gab es den Plattenvertrag. „Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Ein Traum wurde wahr. Und dann kam der nächste.“

Zypern seit 1981 beim ESC

Am Donnerstag geht Andromache mit der Startnummer neun im zweiten Halbfinale für Zypern an den Start. Das Land nimmt seit 1981 teil und war außer 2001 und 2014 immer mit dabei, aber konnte noch nie gewinnen. In diesem Jahr gab es keine Vorentscheidung, aber das wollen sie im nächsten Jahr ändern.

Andromaches Titel „Ela“ hat viele Texter und Komponisten, unter anderem den iranischen, auch hier bekannten Star DJ Arash. „Ich freue mich sehr, dass wir zusammen alles gemacht haben, denn ich liebe ‚Ela‘ und ich bin sehr stolz auf ‚Ela‘.“

Alain Forotti