Meakusma und Kultkom präsentieren audiovisuelle Konzerte

Meakusma und KultKom präsentieren am 27. November zwei kontrastreiche Darbietungen, bei denen Musik und Bild in Kommunikation treten und einander ergänzen. Während die Visuals auf der großen Kinoleinwand im Jünglingshaus Eupen ihre Wirkung entfalten, steuern die Künstler dazu live Musik bei.

Sebastien Robert (Bild: Veranstalter)

Sebastien Robert (Bild: Veranstalter)

Hinter dem Projekt „As Above, So Below“ stehen die beiden Künstler Sebastian Robert und Mark Ijzerman. „Da geht es darum, die Erfahrungen von einer Reise durch den Süden Chiles in Klang und Bilder zu übersetzen“, erläutert David Langela von Meakusma. Sebastian Robert ist ein französischer Künstler, der auch Forscher und Masterstudent der Art Science Faculty in Den Haag ist. „Das heißt, er geht mit einem gewissen, schon akademischen Ansatz an die Sache heran, vergisst dabei aber auch nicht die Musikalität und das Warme und das Spielerische von Musik.“

Gleichzeitig werden die Klänge in Verbindung gesetzt mit Visuals von Marc Ijzerman. Ijzerman ist ein interdisziplinärer Künstler aus den Niederlanden. Seine Bilder sind Satellitenaufnahmen sowie Mikroskop- und Drohnenbilder. Daraus entstehen sehr intensive Eindrücke, „eine sehr starke Sogwirkung, das Ganze“, findet David Langela.

Das zweite Projekt „Rhythmus 19“ ist von Christian Jesko, der in Brüssel wohnhaft ist, aber auch lange Zeit in Ostbelgien gelebt hat. Das Projekt beschäftigt sich mit Filmen aus den 20er Jahren. Jesko arbeitet als DJ und Musikproduzent, aber auch an Filmprojekten. „Er verbindet zwei Leidenschaften und versucht, Verbindungen und Berührungspunkte zwischen zwei zeitlich voneinander getrennten Bewegungen aufzuzeigen.“

Übrigens ist es nicht die erste Zusammenarbeit der beiden Kulturvereinigungen. Vor einigen Jahren gab es die Foyerreihe im Eupener Jünglingshaus, die gemeinsam von Meakusma und dem Kultkom durchgeführt wurde. „Das war eigentlich die erste Reihe von experimenteller Live-Musik, die wir in Eupen gestartet haben“, sagt David Langela.“Wir hatten jetzt die Möglichkeit, daran noch mal anzuknüpfen. Und da wir so gerne Kinokonzerte machen und diese zwei Projekte uns auch angeboten wurden, war es naheliegend, dass wir uns mit dem Kultkom zusammensetzen und das Ganze dann auch im Cinema Eupen durchführen.“

Weitere Infos und Tickets unter Kultkom Eupen.

lo/sh