2018: „Beutekunst“ aus Kolonialzeit

Beginn einer Diskussion um Rückgabe oder Kooperation. Brüssel reagiert mit einer Neuausrichtung seines imposanten Afrika-Museums.

Königin Mathilde bei der Eröffnung des Afrikamuseums

Königin Mathilde, Vizepremier Reynders (l.) und Museumsdirektor Guido Gryseels (Bild: Benoît Doppagne/Belga)

Versuche, Geschichte zu erleben, können durchaus problematisch sein. Seit einigen Jahren bereits stehen Museen etwa zur Völkerkunde in der Kritik. 2018 steht das Königliche Museum für Zentralafrika in Brüssel im internationalen Scheinwerferlicht.

Nicht nur Brüssel macht dazu Schlagzeilen, auch Paris, London und Berlin haben Museen mit Exponaten kolonialer Vergangenheit. Die Problematik nimmt in diesem Jahr Fahrt auf. Antworten lassen auf sich warten.

Frederik Schunck