1968 prägt nicht nur die Metropolen

In Ostbelgien sicherlich nicht so ausgeprägt wie in Berlin oder in Paris, aber dennoch der Beginn einer Kulturrevolution.

Januar 1968: Spitzenvertreter der Universität Löwen beim Verlesen des Memorandums über die Teilung

Januar 1968: Spitzenvertreter der Universität Löwen beim Verlesen des Memorandums über die Teilung (Bild: Belga-Archiv)

1968 ist ein Jahr, das einer ganzen Generation ihren Namen gibt, und der Nachfolgegeneration auch: die 68er und die Post-68er.

Illustrierte wie Quick oder Neue Revue in den Auslagen überbieten sich in Freizügigkeit. Jeans und lange Haare sind Streitthemen.

Auch politisch wird die bleierne Zeit durchbrochen: In Eupen kommt es mit dem Unternehmer Gert Noël zur „blauen Welle“.

Panzer in Prag

Panzer in Prag (Bild: EPA)

Frederik Schunck

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Ein Kommentar
  1. Marcel Scholzen eimerscheid

    Ja, das waren die „guten alten Zeiten“. Als es noch sozialistische Träume gab.

    Heute träumt keiner mehr, am wenigsten die Sozialisten. Sind mutiert vom Träumer zum knallharten Neoliberalen. Zum Liebling der Börsen und Märkte. Gute Beispiele sind Gerhard Schröder und Toni Blair. Die meisten Alt-68er sind zu Nutznießern des „Systems“ geworden, zu Wendehälsen par Excellence. Wollen von ihrer Vergangenheit nichts mehr wissen.

    Jeans waren in der Tat ein Streitthema. So mancher Pfarrer sah sie nicht gerne in der Kirche. Waren ein Symbol der Rebellion und Auflehnung.

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