1951: Die „BS“ auf solider Basis

Im April 1951 wird in Sankt Vith der Neubau der Bischöflichen Schule bezogen. Das ist in der seit jeher katholischen Eifel ein starkes Zeichen vor dem Hintergrund des sich in ganz Belgien anbahnenden sogenannten „Schulkampfs“.

Die BS St. Vith 1951

Die Bischöfliche Schule St. Vith 1951 (Foto: ZVS)

1926 entstand unter Federführung der Stadt St.Vith eine „Städtische Höhere Knabenschule“ mit Unterstützung des „Vereins zur Förderung des Deutschtums im Ausland“. 1929 beendete dieser seine Förderung.

Verhandlungen zwischen Stadt und Bistum führten daraufhin zur Gründung einer „Bischöflichen Höheren Knabenschule“. Mit ihrer probelgischen Tendenz hatte die Schule bis 1940 keinen leichten Stand in der zunehmend politisch explosiven Vorkriegszeit.

Den vorläufigen Neustart in der Trümmerlandschaft nach dem Krieg ermöglicht das Kloster Montenau. Im April 1951 wird der Neubau bezogen.

Klaus-Dieter Klauser

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