Der Startpunkt des 3,5 Kilometer langen Rundwegs liegt wahlweise am Milchkannenplatz im Dorfzentrum oder am Parkplatz des FC Union Walhorn. Weiße quadratische Schilder weisen den Weg durch eine Landschaft, die Naturerlebnis und monumentale Bildhauerei verbindet.
Das "Tor der Migration"
Einer der beteiligten Künstler ist der Bildhauer Sandro Dudenhausen, dessen Werkstatt direkt an der Strecke liegt. Sein Werk "Tor der Migration" beeindruckt durch vier massive, zweieinhalb Meter lange Blausteine, die an Kollektivgräber der Jungsteinzeit erinnern.

Ein Anziehungspunkt über die Grenzen hinaus
Während Anwohner die Strecke für ihre Ruhe und den Blick auf den gefluteten Steinbruch schätzen, betont Schöffe José Grommes die überregionale Strahlkraft des Projekts. Er widerspricht der Ansicht, der Weg sei lediglich ein Insider-Tipp. "Wenn ich das korrigieren darf. Also mich sprechen Leute aus Flandern und überall an, die diesen Wanderweg kennen. Also der Skulpturenweg ist bekannter als man denkt."
Grommes beobachtet zudem, dass viele Besucher gezielt die Stille suchen, die dieser Ort bietet. Auch wenn die Strecke mit dem Fahrrad bewältigt werden kann, empfiehlt der Schöffe das Gehen: "Zu Fuß ist es wahrscheinlich optisch wirksamer".
Wer die Hintergründe der neuen Werke von Daniela Clever, Sandro Dudenhausen, Leo Horbach, Algis Kasparivicius, Herbert Leichtle und Achim Ripperger im Detail verstehen möchte, muss sich noch kurz gedulden: Die neuen Erklärschilder werden in den kommenden Tagen aufgestellt.
Manuel Zimmermann








