Familienprojekt: Renate Dahmen stellt ihre Bilder den Gedichten ihres Vaters gegenüber

Ein Familienprojekt der besonderen Art ist in diesen Tagen im Foyer des St. Vither "Triangel" zu sehen: Renate Dahmen aus Elsenborn zeigt ihre Bilder und stellt ihnen Gedichte ihres Vaters Hubert gegenüber, der vor 20 Jahren starb.

Ausstellung von Renate Dahmen zu Gedichten ihres Vaters Hubert (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Ausstellung von Renate Dahmen zu Gedichten ihres Vaters Hubert (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Ihr Bruder Herbert hat diese Gedichte kalligraphisch auf Leinwandtafeln übertragen. Mittlerweile lebt Renate Dahmen mit ihrem Mann in Brüssel.

Die Ausstellung in St. Vith ist in mehrfacher Hinsicht eine Hommage „an die Heimat“. „Mein Vater war sehr heimat- und naturverbunden“, erzählt Renate Dahmen im BRF-Interview. „Ich habe diese Verbundenheit auch nach Brüssel mitgenommen. Wenn ich gemalt habe, musste ich immer wieder an unsere Gegend und die Vennlandschaft denken. Es war immer alles mit der Heimat verbunden.“

Ausstellung von Renate Dahmen zu Gedichten ihres Vaters Hubert (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Bild: Stephan Pesch/BRF

„Als ich dann die Gedichte, bzw. Zitate aussuchte, die ich gerne zeigen würde, dachte ich im ersten Moment: Was kann ich dazu tun? Dann holte ich meine Bilder heraus – und es passte alles, als ob es eine Seele gewesen wäre. Und heute begleiten die Zitate meine Bilder.“

Die Ausstellung im Triangel läuft noch bis zum 20. September. Sie ist jeden Tag von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Ausstellung von Renate Dahmen zu Gedichten ihres Vaters Hubert (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Bild: Stephan Pesch/BRF

sp/mg

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