Kurzfilm „Indigo“ am Ostermontag im BRF-Fernsehen

Am Ostermontag gibt es keinen klassischen Blickpunkt, stattdessen läuft der Kurzfilm "Indigo" des jungen St. Vither Filmemachers Julius Pfeiffer. Den Film hat er im Rahmen seines Studiums produziert. Die Drehorte dafür hat er in seiner Eifeler Heimat gefunden.

Ausschnitt aus dem Film "Indigo" von Julius Pfeiffer

Ausschnitt aus dem Film "Indigo" von Julius Pfeiffer

Wir treffen Julius Pfeiffer im Wald zwischen Eiterbach und Medell. Hier sind einige wichtige Szenen von „Indigo“ gedreht worden. Julius Pfeiffer und seine Kommilitonen haben den Film während des Studiums in Mainz realisiert. Dort haben sie allerdings keine geeigneten Drehorte gefunden.

„Wenn man hier irgendwie groß wird, dann sind diese Wälder und die Natur einfach Standard. Dann denkt man, wenn man in Mainz unterwegs ist, so verschieden können Wälder doch gar nicht sein. Aber sind sie. Wir haben dann auch kurz überlegt in Mainz zu bleiben, weil dann auch die Anreise kürzer gewesen wäre. Aber wir haben dann schnell festgestellt, dass es keine vergleichbaren Wälder gibt. Da lässt sich diese Stimmung nicht so erzählen.“

Der Film spielt an einem heißen Sommertag. Es ist schwül warm. Zwei junge Menschen sind unterwegs, wollen Zeit miteinander verbringen. Ihr Tag endet allerdings nicht so, wie sie es sich vorgestellt haben. Acht Drehtage hatte die Crew, um das von Julius Pfeiffer geschriebene Drehbuch umzusetzen.

Ein Blick hinter die Kulissen lässt erahnen, wie aufwendig die Dreharbeiten waren: „Für unsere Maßstäbe war das schon super aufwendig. Vor allem den Regen zu machen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Das war für uns komplettes Neuland, es hat aber echt Spaß gemacht, solche Mittel dann mal zu nutzen.“

„Wir haben auch Technik geliehen, mit der wir sonst noch nie gearbeitet haben. Das waren teilweise schon große Aufgaben, die wir bewältigen mussten. Es gab auch Aktionen, wo wir fast dran verzweifelt wären. Wir haben aber am Ende alles einigermaßen gut hinbekommen. Es gibt aber auch Kompromisse, die wir eingehen mussten.“

Letztes Jahr ist der Kurzfilm im Kino Corso in St. Vith präsentiert worden – daraufhin hat der St. Vither hauptsächlich positives Feedback bekommen: „Also den Leuten, wo es mir wichtig war, dass es denen gefällt, hat es auf jeden Fall gefallen. Ich habe wenig Kritik bekommen. Aber mit Studenten aus Mainz haben wir das dann nochmal ein bisschen weitergehend analysiert. Aus diesem Feedback lernt man dann auch wirklich am meisten. Wenn man konstruktive Kritik bekommt, das hilft schon sehr.“

Gut zwei Jahre nach der ersten Idee ist ein runder Kurzfilm entstanden, der den Zuschauer mitnimmt und in eine Stimmung versetzt, die wohl jeder von solch heißen Sommertagen kennt.

Am Ostermontag läuft „Indigo“ ab 17:45 Uhr im BRF-Fernsehen (in stündlicher Wiederholung). Im Anschluss an den Film gibt es eine Reportage über die Stimmung des Films, die Dreharbeiten und die aufwändigsten Szenen.

Premiere in St. Vith: Julius Pfeiffer stellt seinen ersten Kurzfilm vor

Lena Orban

2 Kommentare
  1. Knittel, Ulrich

    wo und wie kann man den Film Indigo denn sehen???? Per Internet???
    mfG uk

  2. BRF Web

    Hallo Herr Knittel,
    der Film war im BRF Fernsehen zu sehen, online ist er aus rechtlichen Gründen nicht abrufbar.