Premiere in St. Vith: Julius Pfeiffer stellt seinen ersten Kurzfilm vor

Im ausverkauften Kino Corso in St. Vith hat der angehende Filmemacher Julius Pfeiffer am Wochenende die Premiere seines ersten Kurzfilms gefeiert.

Ausschnitt aus dem Film "Indigo" von Julius Pfeiffer

Ausschnitt aus dem Film "Indigo" von Julius Pfeiffer

Zusammen mit zwei Kommilitonen aus Mainz hat er das Drehbuch geschrieben und realisiert. Die Geschichte unter dem Titel „Indigo“ spielt in Ostbelgien. Auch die Dreharbeiten fanden ausschließlich in Ostbelgien statt.

Das lag Julius Pfeiffer, der mittlerweile in Berlin das Filmhandwerk lernt, besonders am Herzen. „Das war mir sehr wichtig, dadurch, dass ich für das Studium erst nach Mainz gegangen bin und jetzt noch weiter weg. Dass man reflektiert, was man alles so in Ostbelgien gemacht hat. Wenn man aus Ostbelgien raus ist, sieht man alles mit anderen Augen.“

„Als ich das Skript zusammen mit den anderen geschrieben habe, habe ich gemerkt, dass ich im Kopf immer wieder in der Heimat war und mir alles in diesem Setting vorgestellt habe. Einmal will man einen Film machen, der das alles abarbeitet und das alles mal zeigt“, sagt Julius Pfeiffer.

Im Mittelpunkt des Films stehen zwei junge Leute, die sich gerade kennenlernen und während ihrer abendlichen Spazierfahrt durch die Eifel nicht nur von einem Gewitter überrascht werden, sondern auch von einem unvorhergesehenen Ereignis. Ein spannender und kurzweiliger Film, fanden die Zuschauer am Wochenende im Kino Corso.

Dreharbeiten zum Film Indigo von Julius Pfeiffer (Bild: Nina Mielitz)

Dreharbeiten zum Film Indigo von Julius Pfeiffer – die Filmcrew (Bild: Nina Mielitz)

mb/km