Direkt zu Beginn der Ausstellung stoßen Besucher auf ein Highlight: das U-Boot Nautilus. Im Roman "20.000 Meilen unter dem Meer" ist es das Fortbewegungsmittel von Kapitän Nemo. In der Ausstellung ist es aus rund 18.000 Legosteinen zusammengesetzt, 130 Stunden sind dafür benötigt worden.
Der Lego-Stein als Geschichtenerzähler, für den CEO von Euro Expo, Alain Mager, ist er das perfekte Medium: "Denn dabei geht es auch darum, Fantasie zu fördern, um mit festen Bausteinen das nachzubilden, was in der Natur fliegt und sich bewegt."
Jeder Besucher bewegt sich zwischen Meeresbewohnern wie Fischen, Quallen oder Seerobben hindurch. Piratenangriffe und sinkende Boote aus Lego und sogar eine im Dunkeln leuchtende Tiefsee wurden simuliert.
Erklärungen zu den Ausstellungsstücken und die Geschichte von Jules Verne sind auf Französisch an den einzelnen Stücken zu finden. Das soll sich noch ändern, so Mager. Man plane eine deutsche Übersetzung, die über einen QR-Code abrufbar sein soll.
In der Ausstellung sollte man genau hinschauen. Viele kleine Details fallen erst bei genauerer Beobachtung auf. Ganz kleine Fische, Muscheln oder leuchtende Korallenriffe. Man sollte unbedingt vorbeikommen, findet Alain Mager. Für ihn ist die Ausstellung magisch. "Man sollte kommen und ein bisschen träumen", sagt er.
Nach der eigentlichen Ausstellung gebe es noch Workshops, in denen Kinder, aber auch Eltern, einen Moment des Miteinanders und des Austauschs erleben können. Und in der Tat: Am Ende der Ausstellung bleibt viel Platz für die eigene Kreativität. Lego-Steine stehen bereit, um benutzt zu werden und eigene kleine Kunstwerke zu kreieren.
Die Ausstellung öffnet am 7. November und ist noch bis zum 7. März 2027 zu sehen.
Lena Orban











