Zu Inhalt wechseln
  • BRF Nachrichten
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
BRF Nachrichten
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
-

Königliche Oper der Wallonie: Stefano Pace setzt auf neues Repertoire und volles Haus

18.09.202615:34
  • Lüttich
  • Oper
Der Generaldirektor der Oper in Lüttich, der Italiener Stefano Pace
Archivbild: Opéra Royal de Wallonie-Liège

Am Freitagabend hebt sich nach drei Monaten Sommerpause endlich wieder der Vorhang in der Königlichen Oper der Wallonie. Zum Saisonstart steht in Lüttich das Stück "Macbeth" von Giuseppe Verdi auf dem Programm. Auch in der neuen Opernsaison verantwortet Stefano Pace als Generaldirektor die Ausrichtung des Lütticher Opernhauses.

Seit 2021 steht Stefano Pace an der Spitze der Königlichen Oper der Wallonie. Nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers Stefano Mazzonis übernahm der aus Rom stammende Pace die Leitung des Lütticher Opernhauses in einer schwierigen Zeit, mitten in der Covid-19-Pandemie und den daraus resultierenden Aufführungsverboten. Nach den verschiedenen Lockdowns galt es für ihn, die ausgefallenen Produktionen nach und nach wieder ins Programm zu nehmen - er musste als Intendant also gewissermaßen noch Altlasten abbauen.

Seit mittlerweile zwei Spielzeiten kann Stefano Pace endlich das tun, wofür er nach Lüttich geholt wurde, nämlich eigene Opernproduktionen realisieren und das internationale Ansehen des Hauses weiter ausbauen. Dies versucht er vor allem dadurch, dass er das Repertoire erweitert und mehr internationale Opern in der traditionell eher italienisch und französisch geprägten Lütticher Oper programmiert. Das resultiert in ausverkauften Vorstellungen und großem Zuspruch seitens des Publikums, wie Stefano Paces Fazit der vergangenen Saison zeigt.

"Es war eine Saison, die eine völlige Zustimmung seitens unseres Publikums gezeigt hat. Wir haben quasi jede einzelne Vorstellung vor ausverkauftem Haus gespielt, und es hat weltweit positive Reaktionen zu unserer Spielzeit gegeben. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem, was wir unserem Publikum präsentieren konnten."

Durch die Beibehaltung des traditionellen italienischen Repertoires in Lüttich wird das Publikum auch weiterhin Bewährtes und Gutes genießen können. Allerdings werden auch immer wieder Opern programmiert, die bisher noch nie oder sehr selten in Lüttich gespielt wurden, wie beispielsweise in der vergangenen Saison "Il Cappello di Paglia di Firenze" von Nino Rota. Das überrascht viele Zuschauer im positiven Sinne, und auch das junge Publikum ist begeistert, weil es vielleicht zum ersten Mal eine Wagner-Oper entdeckt und sie positiv aufnimmt.

"Die Zuschauer sind manchmal überrascht zu entdecken, dass sie bisher unbekannte Opern wirklich mögen. Das war in der vergangenen Saison zum Beispiel bei 'Il Cappello di Paglia di Firenze' der Fall. Aber auch das jüngere Publikum kommt zur Oper und sagt dann hinterher: 'Ich habe Wagner gehört, und es war schön!'"

Der Erfolg der Lütticher Oper liegt laut Stefano Pace auch an der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem musikalischen Leiter des Hauses, Giampaolo Bisanti. Dessen Vertrag wurde vor Kurzem bis 2031 verlängert, und Stefano Pace ist sehr froh, dass er noch weitere fünf Jahre mit Bisanti zusammenarbeiten darf.

"Wir arbeiten wirklich Hand in Hand. Giampaolo Bisanti ist ein wahrer Musikdirektor, und das hat dem Orchester einen deutlichen Qualitätssprung ermöglicht, auch durch die Erweiterung des Repertoires auf bisher weniger häufig gespielte Werke. Ich bin mehr als glücklich, dass ich Giampaolo Bisanti noch fünf weitere Jahre an meiner Seite habe."

Wirtschaftlich steht die Königliche Oper der Wallonie auf gesunden Füßen, auch wenn es im Kulturbereich im heutigen politischen Klima nicht einfach ist, staatliche Subventionen beizubehalten. Deshalb ist es laut Stefano Pace enorm wichtig, vor allem das Publikum mit der Qualität der Produktionen zu begeistern, und dazu den guten internationalen Ruf zu bewahren und auszubauen.

"Wir arbeiten sehr hart, um unsere Subsidien zu rechtfertigen und niemanden dazu zu veranlassen, uns diese Zuschüsse zu streichen. Ausschlaggebend dafür ist vor allem die Zufriedenheit und der Zuspruch des Publikums, zusätzlich aber auch die internationale Resonanz."

Alle Informationen zur neuen Opernsaison in Lüttich gibt es auf der Webseite der Königlichen Oper der Wallonie.

Patrick Lemmens

Nach oben
  • Home
  • Regional
  • National
  • International
  • Sport
  • Meinung
  • Kultur

Neuigkeiten zum BRF als Newsletter

Jetzt anmelden
Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen?
Kontaktieren Sie uns!
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
  • Barrierefreiheit
  • Cookie-Zustimmung anpassen

Design, Konzept & Programmierung: Pixelbar & Pavonet

Cookie Hinweis

Wir nutzen Cookies, um die Funktion der Webseite zu gewährleisten (essentielle Cookies). Darüber hinaus nutzen wir Cookies, mit denen wir User-Verhalten messen können. Diese Daten teilen wir mit Dritten. Dafür brauchen wir Ihre Zustimmung. Welche Cookies genau genutzt werden, erfahren Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Nur essentielle Cookies zulassen Alle Cookies zulassen
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
Podcast
-