Die EU-Außenbeauftragte Kallas hofft nach der Wahlniederlage der Republikaner auf mehr Druck auf Russland. Das sagte sie am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Der neue Kongress solle die Ukraine weiter unterstützen. Europa und die USA seien gemeinsam stärker. Trumps Regierung hatte zuletzt Zeichen der Öffnung gegenüber Moskau gesendet. Sie lockerte einzelne Sanktionen und erhöhte den Druck auf Kiew für ein Friedensabkommen.
Kallas äußerte sich auch zum Treffen ukrainischer, amerikanischer und europäischer Unterhändler in der EU-Kommission. Die europäischen Forderungen an Russland müssten in den Verhandlungen berücksichtigt werden. Bisher gehe es vor allem um Zugeständnisse der Ukraine und zu wenig um Forderungen an Moskau.
belga/vk