Nach russischen Angriffen verstärkt die Nato ihre Überwachung im Schwarzen Meer. Das teilte das Hauptquartier der alliierten Streitkräfte in Mons mit.
Das Bündnis schickt zusätzliche Patrouillenflugzeuge, Radarsysteme, Drohnen und Spezialisten. Sie sollen Informationen sammeln und untersuchen. Zuvor hatte der Nato-Rat über die Sicherheitslage im Schwarzen Meer beraten.
In den vergangenen Wochen hatten russische Drohnenangriffe auf Handelsschiffe in der Region zugenommen. Betroffen waren unter anderem Schiffe vor Bulgarien und Rumänien, beide Nato-Mitglieder.
Bei mehreren Zwischenfällen sanken Schiffe. Beim Untergang eines türkischen Frachters vor Rumänien starben zwei Besatzungsmitglieder.
belga/vk