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Selenskyj zeigt sich zufrieden nach Treffen mit EU-Spitzen

16.10.202617:49
  • Europäische Union
  • Russland
  • Ukraine
  • Ukraine-Krieg
Der ukrainische Präsident Wolodymr Selenskyj EU-Ratspräsident Antonio Costa und EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen
Der ukrainische Präsident Wolodymr Selenskyj (li.), EU-Ratspräsident António Costa und EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen (Mi.) (Bild: Ludovic Marin/AFP)

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat sich positiv zu seinem in Brüssel am Donnerstag und Freitag geäußert. Auf einer Pressekonferenz am Rande des EU-Gipfels dankte er Belgien für die Ankündigung, zehn F-16 Kampfjets der Ukraine bald zur Verfügung zu stellen. Von den EU-Mitgliedsländern erhofft sich Selenskyj weitere Hilfen in Milliardenhöhe.

155 Milliarden Euro werde der Krieg gegen Russland im nächsten Jahr kosten. Von der EU brauche die Ukraine noch einmal weitere 70 Milliarden Euro, sagte Selenskyj zum Abschluss seines Besuchs in Brüssel. Das sei ein realistischer Betrag. Er habe die EU-Spitzen darum gebeten, dieses Geld seinem Land zur Verfügung zu stellen.

Angesprochen auf die russischen Milliarden, die beim Finanzinstitut Euroclear in Brüssel liegen, stellte Selenskyj keine Forderungen an die EU. Er sagte lediglich, dass es wichtig sei, dass Russland nicht doch irgendwie Zugriff auf diese eingefrorenen Vermögenswerte bekäme. Bevor Russland von dem Geld profitieren könne, solle das Geld der Ukraine zur Verfügung gestellt werden.

Vor dem EU-Gipfel hatten mehrere EU-Staats- und Regierungschefs erneut gefordert, das russische Geld bei Euroclear zur Unterstützung der Ukraine zu nutzen. Belgien ist aus juristischen Gründen dagegen.

Kay Wagner

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