Nach dem verdächtigen Tod einer Laborantin in Sibirien fordern die USA, die WHO und die EU Transparenz von Russland. Die Frau hatte in einem Institut zur Erforschung der Pest gearbeitet. Der Fall hat in den vergangenen Tagen internationale Aufmerksamkeit erregt.
WHO-Chef Tedros verlangte am Mittwoch zudem Aufklärung über Medienberichte. Demnach soll ein zweiter Mitarbeiter an einer Lungenentzündung unbekannter Ursache erkrankt sein. US-Präsident Trump kündigte ein Telefonat mit Putin an. Es solle sehr bald stattfinden.
Der Kreml wies die Berichte zurück. Sprecher Peskow sagte, der Großteil der Medienberichte sei falsch. Man solle sich nur auf die russische Gesundheitsbehörde (Rospotrebnadzor) verlassen. Von einer Anfrage der USA wisse er nichts. Die WHO sei bereits informiert worden. Über ein Telefonat sei bisher nicht konkret gesprochen worden.
belga/vk