Die Europäische Union ist bereit, im Rahmen der Internationalen Energieagentur (IEA) "gemeinsame Maßnahmen" zu ergreifen, um die hohen Kraftstoffpreise zu senken. Das erklärte eine Kommissionssprecherin am Freitag in Brüssel.
Ein mögliches US-Exportverbot für Diesel lehnt die Kommission entschieden ab. "Dies würde unser Vertrauen in die Vereinigten Staaten als verlässlichen Partner untergraben", sagte die Sprecherin.
Die Vereinigten Staaten drängen die europäischen Länder dazu, einen Teil ihrer nationalen Diesel-Reserven auf den Markt zu bringen, um die hohen Preise zu senken. Medienberichten zufolge fordert Washington konkret die Freigabe von 120 Millionen Barrel, was etwa einem Drittel der Gesamtvorräte entspricht. Präsident Donald Trump hatte zuvor angedeutet, dass die USA als Druckmittel den Export von Diesel verbieten könnten. Die EU-Kommission übte scharfe Kritik an diesem Vorgehen.
belga/rop