Für Pakete, die aus dem Nicht-EU-Ausland in die Europäische Union eingeführt werden, wird ab dem 1. November eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro fällig.
Das geht aus einem Schriftstück der Europäischen Kommission hervor. Für die Zahlung der Abgabe sind die Versandhändler verantwortlich. Mit der Gebühr will die Europäische Union ihren Kampf gegen die Flut an Billigpaketen ausweiten.
Im vergangenen Jahr wickelten die europäischen Zollämter nach Angaben der EU-Staaten rund sechs Milliarden Pakete von Internethändlern ab. 90 Prozent davon seien aus China abgeschickt worden. Viele davon gelangen über den Flughafen Lüttich in die Europäische Union.
Die Abgabe soll die steigenden Kosten durch die wachsende Zahl kleiner Sendungen decken, etwa die Sichtung und Kontrolle bei der Einfuhr.
dpa/moko