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Russischer Einmarsch in Nato-Staat laut dänischem Geheimdienst unwahrscheinlich

24.09.202614:09
  • Dänemark
  • Nato
  • Russland
Dänemarks Verteidigungsminister Jeppe Bruus (M.), Geheimdienstchef Thomas Ahrenkiel (l.) und Generalstabschef Michael Hyldgaard (r.) bei der Pressekonferenz zur Einschätzung des dänischen Militärgeheimdienstes zur Bedrohung durch Russland in Kopenhagen
Dänemarks Verteidigungsminister Jeppe Bruus (M.), Geheimdienstchef Thomas Ahrenkiel (l.) und Generalstabschef Michael Hyldgaard (r.) bei der Pressekonferenz zur Einschätzung des dänischen Militärgeheimdienstes zur Bedrohung durch Russland in Kopenhagen am 24. September 2026 (Bild: Ida Marie Odgaard/AFP)

Nach Einschätzung des dänischen Militärgeheimdienstes ist ein russischer Einmarsch in ein Nato-Land nicht ausgeschlossen, bisher aber unwahrscheinlich. Der Leiter des dänischen Militärgeheimdienstes stufte die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios als gering, aber steigend ein.

Um einen Einmarsch vorzubereiten und um die notwendigen Streitkräfte aufzustellen, würde Russland mindestens sechs Monate brauchen, heißt es in der Einschätzung.

Die Wahrscheinlichkeit einer Verschärfung sogenannter hybrider Angriffe Russlands auf Nato-Staaten wird hingegen als hoch eingeschätzt. Anfang des Monats hatten dänische Behörden Pläne und Vorbereitungen für russische Sabotage in Dänemark aufgedeckt. Darin waren den Berichten zufolge insbesondere Unternehmen aus der Rüstungsindustrie als mögliche Ziele genannt worden.

belga/moko

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