Nach jahrzehntelangen Verbesserungen zeigen die Impfquoten bei Kinderimpfungen in vielen EU-Ländern überwiegend stagnierende oder rückläufige Trends. Das belegt eine neue Studie.
Vielfach begann der Rückgang während der Corona-Pandemie. Als mögliche Faktoren werden unter anderem Fehlinformationen und Veränderungen im Vertrauen in Impfstoffe genannt.
Impfungen zählen zu den wirksamsten Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Rückläufige Impfraten stellten eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar, heißt es in der Studie. Zunehmende Impfskepsis habe in der EU bereits zum Wiederauftreten vermeidbarer Krankheiten geführt.
dpa/sh