Die EU baut ihre Zusammenarbeit mit Grönland deutlich aus. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterzeichnete dazu am Montag eine Erklärung auf der Insel. Zudem kündigte sie ein Investitionspaket von 200 Millionen Euro an.
Das Geld fließt unter anderem in Rohstoffe und sichere Internetverbindungen. Auch Verwaltung, Tourismus und Wohnungsbau sollen davon profitieren.
Zusätzlich wollen die EU und Grönland enger bei Cybersicherheit zusammenarbeiten. Grönlands Regierungschef Nielsen betonte die gegenseitige Notwendigkeit von EU und Grönland.
Brisant ist der Besuch, weil die USA Ansprüche auf Grönland erheben. Präsident Trump drängt seit Amtsantritt auf einen Kauf der Insel. Er argumentiert, Dänemark könne Grönland nicht ausreichend vor Russland und China schützen. Die Insel verfügt zudem über wertvolle Rohstoffvorkommen.
dpa/vk