Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas deutet vieles darauf hin, dass Russland etwas mit der Sprengstoff-Drohne zu tun hat , die am Leipziger Flughafen gefunden worden war.
Kallas sagte am Rande eines EU-Verteidigungsministertreffens, sie stelle diese Verbindung her, aber es sei letztlich an den Deutschen zu sagen, was hinter dem Vorfall stecke. Man sehe auch in anderen Ländern, dass die Russen immer stärker provozierten. Es stelle sich also die Frage, was man dagegen tue, um sie davon abzuschrecken, noch weiterzugehen, sagte Kallas.
Die deutsche Bundesregierung hat sich bisher öffentlich nicht dazu geäußert, was Ermittler bislang zu dem Fund der Sprengstoff-Drohne herausgefunden haben. Der mit Sprengstoff präparierte Flugkörper war am Abend des 4. August im Sicherheitsbereich des Flughafens zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden.
dpa/est