Das Rote Kreuz hat seine Sorge angesichts der Gewalt gegen Nothelfer im Epidemie-Gebiet in der Demokratischen Republik Kongo zum Ausdruck gebracht. In der vergangenen Woche seien bei drei Angriffen insgesamt sechs Mitarbeiter des Roten Kreuzes im Osten und Nordosten des Landes verletzt worden. Auch medizinisches Material sei zerstört worden.
Mitte des Monats hatte die Weltgesundheitsorganisation gemeldet, dass es seit dem Ausbruch der Ebola-Epidemie im Mai insgesamt zwölf Angriffe auf Krankenstationen gegeben habe. In dem Epidemie-Gebiet sind unterschiedliche bewaffnete Gruppen ansässig.
Spannungen habe es zudem gegeben, da ein Teil der Bevölkerung gegenüber den Hilfskräften misstrauisch sei.
belga/moko