Eine Studie des Londoner International Institutes for Strategic Studies stellt Europa kein gutes Zeugnis bei der Bekämpfung russischer Drohnenangriffe aus.
Die europäischen Staaten seien derzeit nicht einmal in der Lage, die Angriffe durch Drohnen - etwa auf Flughäfen oder auch sensible Militäreinrichtungen - eindeutig Russland zuzuordnen, heißt es. Es sei jedoch "sehr wahrscheinlich", dass Russland eine Kampagne gegen Europa gestartet habe.
Europas derzeitige Anti-Drohnen-Architektur sei "noch nicht auf der Höhe der Bedrohung" - und das, obwohl die Nato, die EU und die nationalen Regierungen dem Thema inzwischen mehr Aufmerksamkeit schenkten. Doch die Behörden seien gespalten und die Optionen nicht ausreichend. Es werde noch zu stark national gedacht, statt gemeinsam zu handeln, so die Wissenschaftler.
dpa/fk