Die Europäische Kommission will die Durchsetzung von Klimaschutzvorschriften in der Öl- und Gasindustrie vorübergehend abschwächen. Zuvor hatte die Gaslobby in den USA in dieser Sache Druck auf die EU gemacht. Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedstaaten jetzt, in den kommenden drei Jahren keine Strafen gegen Unternehmen zu verhängen, die sich nicht an bestimmte EU-Klimaschutzvorschriften für Methan-Ausstoß halten.
Methan ist ein Treibhausgas und für Klimaerwärmung und Luftverschmutzung verantwortlich. Es entsteht etwa in der Landwirtschaft, auf Müllkippen sowie in der Öl- und Gasindustrie. Seit 2024 sind in der Europäischen Union Regeln in Kraft, die den Methan-Ausstoß im Energiebereich verringern sollen.
dpa/moko