Die G7-Staaten wollen den Druck auf Russland erhöhen, um neue Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs zu erreichen. Beim Gipfel im französischen Évian verständigten sich die Teilnehmer nach Diplomatenangaben auf zusätzliche Sanktionen. Diese sollen den russischen Energiesektor und die sogenannte Schattenflotte treffen.
US-Präsident Trump forderte Russland zu einer Einigung mit der Ukraine auf. Er wolle alles daransetzen, ein Abkommen zu erreichen. Trump erklärte, beide Seiten hätten seit Kriegsbeginn hohe Verluste erlitten. Die USA hätten sich zuletzt vor allem mit dem Iran befasst und wollten nun wieder stärker auf die Ukraine schauen.
Trump teilte zudem die Einschätzung, die Lage der Ukraine habe sich verbessert. Die Unterstützung für Kiew solle deshalb ausgeweitet werden.
Großbritannien will Ukraine Uran liefern
Großbritannien will die Energieversorgung der Ukraine stärken. Der britische Premier Starmer kündigte am Rande des G7-Gipfels zusätzliche Unterstützung für ukrainische Kernkraftwerke an.
London stellt dafür in den kommenden zwei Jahren umgerechnet rund 250 Millionen Euro bereit. Erstmals soll dabei auch angereichertes Uran geliefert werden.
Das Uran stammt vom Konsortium Urenco, an dem der britische Staat beteiligt ist. Es dient als Brennstoff für Kernkraftwerke. Die Vereinbarung hatte Starmer vergangene Woche mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in London geschlossen.
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belga/dpa/dlf/vk