EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib reist am Sonntag in die ostkongolesische Stadt Bunia. Dort war vor drei Wochen ein Ebola-Ausbruch festgestellt worden. Die Europäische Union unterstützt die Demokratische Republik Kongo nach eigenen Angaben finanziell, materiell und technisch bei der Bekämpfung des Virus.
Nach jüngsten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation wurden allein im Kongo inzwischen mehr als 450 Ebola-Infektionen bestätigt und 82 Todesfälle offiziell registriert. Während ihres Besuchs will Lahbib gemeinsam mit Vertretern der WHO ein von der EU finanziertes Behandlungszentrum sowie Lager- und Logistikeinrichtungen für humanitäre Hilfe besichtigen.
Ebola zählt zu den gefährlichsten Viruskrankheiten der Welt. Die bislang schwerste Epidemie zwischen 2014 und 2016 in Westafrika forderte mehr als 11.000 Menschenleben.
belga/mh