Die Westbalkanstaaten können nach einer Initiative vom deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf eine schnellere Einbindung in die EU hoffen. Die beiden hatten den deutsch-französischen Vorschlag zum EU-Erweiterungsprozess kurz vor dem EU-Westbalkan-Gipfel vorgelegt.
Der Vorschlag sieht vor, dass die EU-Kandidatenstaaten als Beobachter an den Sitzungen von EU-Gremien zugelassen werden können. Zudem sollen sie nach Zustimmung des Europäischen Parlaments auch an Sitzungen dort teilnehmen können.
Zu den EU-Kandidatenländern aus dem Westbalkan zählen Montenegro, Albanien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Nordmazedonien. Das Kosovo ist potenzieller Beitrittskandidat.
dpa/sh