Die EU-Kommission hat ein neues Maßnahmenpaket zur Stärkung der Digitalindustrie vorgestellt. Ziel ist es, Europas Kapazitäten bei Künstlicher Intelligenz, Halbleitern, Cloud-Diensten und Open-Source-Technologien auszubauen.
Die Kommission will die Abhängigkeit von Anbietern aus den USA und China verringern. Nach Angaben der Behörde gibt die EU jedes Jahr große Summen für Digitalprodukte aus dem Ausland aus. Die Kommission spricht von einem Risiko für zentrale Bereiche wie Gesundheit, Energie und öffentliche Dienste.
Das Paket umfasst neue Strategien und Gesetzesvorschläge, darunter eine Überarbeitung des sogenannten Chips-Gesetzes. Damit sollen europäische Produktionskapazitäten für Halbleiter und KI-Anwendungen wachsen. Die EU produziert derzeit nur einen kleinen Teil der weltweiten Chips. Mit den neuen Plänen soll der Anteil deutlich steigen und die digitale Unabhängigkeit gestärkt werden.
belga/vk